Räte verweigern Aufstockung des Dachgeschosses

von Redaktion

Priener Verwaltung empfiehlt Veto – Keinen Bezugsfall schaffen

Prien – Die energetische Sanierung und Aufstockung des Dachgeschosses einer Doppelhaushälfte in der Schlehdornstraße wurde jüngst im Bauausschuss besprochen. Das Dach solle um 64 Zentimeter erhöht werden. Zudem solle eine nicht untergeordnete Schleppdachgaube mit einer Neigung von vier Grad errichtet werden, die über die gesamte Breite des Gebäudes reiche, so Christoph Kurz von der Bauverwaltung. Das Vorhaben liege im Bereich des Bebauungsplans „Westernach“, in dem Satteldächer mit einer Neigung zwischen 20 und 24 Grad festgesetzt seien. Die nicht untergeordnete Dachgaube müsse aufgrund der Größe als Gebäudeteil beurteilt werden und entspreche so nicht den Festsetzungen des Bebauungsplans. Mit ihm würde man einen Bezugsfall schaffen, so Kurz. Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) ergänzte, mit dem Vorhaben würden die Grundzüge der Planung betroffen, weshalb die Verwaltung empfehle, das Einvernehmen zu verweigern und auch die Möglichkeit durch den neuen „Bau-Turbo“ nicht anzuwenden. Das Gremium schloss sich dieser Haltung einhellig an und erteilte sein gemeindliches Einvernehmen nicht. wp

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