Reit im Winkl bleibt Luftkurort

von Redaktion

Wichtiges Prädikat für weitere zehn Jahre verlängert – Aufträge für „Generationenbrücke“ vergeben

Reit im Winkl – Reit im Winkl darf sich für weitere zehn Jahre Luftkurort nennen. Dies konnte Bürgermeister Matthias Schlechter in der vergangenen Sitzung des Gemeinderats bekannt geben. Weiter gab er aktuelle Informationen zum Einsatz während des Waldbrands am Saurüsselkopf in Ruhpolding und zu erfolgten Vergaben für die sich derzeit im Bau befindende „Generationenbrücke“.

Der Gemeinde Reit im Winkl wurde den Ausführungen des Bürgermeisters zufolge vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration erneut für weitere zehn Jahre das hochwertige Prädikat „Luftkurort“ verliehen. Das hierfür erforderliche Verfahren hatte sich über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren erstreckt. Bestandteil der umfangreichen Prüfung waren unter anderem ein Gutachten zur Ortshygiene hinsichtlich Wasser, Boden und Luft in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt sowie eine kurmedizinische Beurteilung des Klimas.

Auch speziell ausgewiesene Terrainkurwege gehörten zu den Voraussetzungen für die Verlängerung des seit 1953 durchgehend bestehenden Prädikats. Neben der besonderen landschaftlichen Qualität und einer Bebauung mit ausreichend vorhandenen Belüftungsschneisen stellt auch die nachhaltige Wärmeversorgung durch die Naturwärme Reit im Winkl einen wesentlichen Bestandteil der hervorragenden Umwelt- und Klimabedingungen im Ort dar. Das Prädikat ist Voraussetzung für die Erhebung eines Kurbeitrags. Der Dank des Bürgermeisters galt allen Beteiligten, der Bevölkerung sowie den Gästen für den verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Natur.

Als extrem schwierig und langwierig habe sich einer der größten Katastrophenschutzeinsätze der vergangenen Jahre dargestellt, der Waldbrand am Saurüsselkopf in Ruhpolding, sagte Bürgermeister Schlechter zu einem weiteren Thema. Feuerwehr, Bergwacht, THW und Rettungsdienste aus ganz Bayern und darüber hinaus hätten sich hierbei außergewöhnlich eingebracht.

Schlechter dankte im Namen der Gemeinde Reit im Winkl den ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihre Arbeit sowie den Firmen, bei denen die Einsatzkräfte angestellt sind, für ihre Kooperation, ihr Verständnis und die Unterstützung vor Ort. Dieses Zusammenstehen so vieler Organisationen in Ruhpolding zeige einmal mehr, wie wichtig das Ehrenamt in der Gesellschaft sei. „Die Gesellschaft ist all jenen Mitwirkenden zu sehr großem Dank verpflichtet“, sagte der Bürgermeister.

Außerdem gab er die vom Gemeinderat kürzlich erfolgten Vergaben zu Arbeiten beim Um- beziehungsweise Neubau der „Generationenbrücke“ mit Kita und Wohnen an der Tiroler Straße bekannt. Der Trockenanstrich ging an die Firma „Vogl GmbH“ aus Thanndorf als wirtschaftlichste Bieterin mit einer Bruttoauftragssumme in Höhe von 93.286 Euro, die Fliesenarbeiten an die Firma „Pirzer & Krisanoski GmbH“ aus Regenstauf mit 129.616 Euro, die Putzarbeiten mit Wärmeschutz an die Firma „RF Putz & WDVS GmbH“ aus Feldkirchen-Westerham mit 249.085 Euro, die Schlosserarbeiten an die Firma „Widmann GbR“ aus Grassau mit 74.994 Euro und der Abbruch Kohlenkeller an die Firma Dirnhofer aus Reit im Winkl mit 21.420 Euro. sh

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