Gstadt – Einstimmig befürworteten die Gemeinderäte Gstadts in ihrer jüngsten Sitzung die Errichtung einer Löschwasserzisterne in Weingarten im Bereich des vorhandenen Hydranten. Zuvor hatte Bürgermeister Bernhard Hainz (FWG) den Sachverhalt erläutert.
Bei einer Feuerwehrübung hatte man festgestellt, dass die Löschwasserversorgung im Bereich Weingarten zur Sicherung des Brandschutzes nicht ausreichend war. Ein geeigneter Standort für eine Löschwasserzisterne wurde identifiziert. Bei einem Ortstermin begutachtete Kreisbrandrat Richard Schrank die vorgesehene Örtlichkeit. Eine Leitung vom Chiemsee bis Weingarten wäre demnach sehr kostspielig und zu aufwendig gewesen.
Favorisiert wird nun eine Löschwasserzisterne mit einem Fassungsvermögen von rund 100 Kubikmetern Löschwasser, um den Bedarf von Weingarten sowie dem Ortsteil Plötzing abzudecken. Das Bauamt hatte bereits Gespräche mit der Eigentümerin des dafür vorgesehenen Grundstücks geführt und einen Ortstermin abgehalten. Die Errichtung einer Löschwasserzisterne sei zwar gestattet, es bedürfe aber noch einer Dienstbarkeit, so Hainz abschließend. Christian Summerer (Bürgerliste) betonte, dass eine Löschwasserzisterne kein Luxus sei. Bürgermeister Hainz bestätigte dies und zitierte: „Sie dient dem Brandschutz.“ Dem abschließenden Beschlussvorschlag für die Errichtung einer Löschwasserzisterne mit einem Fassungsvermögen von rund 100 Kubikmetern in Weingarten im Bereich des vorhandenen Hydranten sowie die Eintragung einer Dienstbarkeit folgte das Gremium mit 13:0. Entsprechende Angebote für die Löschwasserzisterne sollen nun eingeholt werden. elk