Traunstein – Mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Martin Brunnhuber hat der VdK-Kreisverband Traunstein unlängst sein 17.000. Mitglied begrüßt. Zwei Jahre zuvor hatte man die 15.000-Mitgliedermarke überschritten, im April vergangenen Jahres waren es dann schon 16.000 Mitglieder.
„Wir freuen uns natürlich sehr, einen unserer heimischen Landtagsabgeordneten als Mitglied gewonnen zu haben“, betonte der VdK-Kreisvorsitzende Franz Heuberger. Der rasante Mitgliederanstieg zeige ihm zufolge aber auch, dass die sozialen Probleme, Sorgen und Nöte der Menschen nicht kleiner würden. Derzeit seien beachtliche 9,7 Prozent der Einwohner des Landkreises Traunstein Mitglied im VdK-Kreisverband.
VdK-Kreisgeschäftsführer Bernhard Oberauer erinnerte daran, dass der Kreisverband in den vergangenen zwölf Monaten 1.547 Neuzugänge verzeichnet habe – knapp 30 Neueintritte pro Woche. Dies bedeute aber auch deutlich mehr Arbeit für die Kreisgeschäftsstelle. „Von Juni 2025 bis Mai 2026 haben wir für unsere Mitglieder im Rahmen der Sozialrechtsberatung 2.641 Anträge gestellt, 549 Widersprüche eingelegt und 178 Klagen eingeleitet“, betonte Oberauer. Er erläuterte, dass die Beratung und Vertretung überwiegend in den Bereichen der gesetzlichen Rentenversicherung – also Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Reha und Hinterbliebenenrenten – sowie im Bereich des Schwerbehindertenrechts erfolge.
Der Kreisverband sei in 34 Ortsverbände untergliedert, in denen die ehrenamtliche Betreuung vor Ort stattfinde und von der auch Nichtmitglieder profitierten.
Monika Willmes, Vorsitzende des VdK Erlstätt, berichtete über ein reges Verbandsleben im Dorf. Die nächste Veranstaltung sei die vierte Ausgabe des beliebten Erzählcafés am Samstag, 20. Juni, in Erlstätt. Thematisch gehe es dieses Mal um die alten Betriebe in Erlstätt, so Willmes, die sich sehr über das 127. Mitglied Brunnhuber freute. Dieser zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des größten deutschen Sozialverbandes und der Entwicklung des Kreisverbands. Ihm zufolge sei es wichtig, dass im sozialen Bereich bei den öffentlichen Ausgaben keine Kürzungen vorgenommen werden, auch weil die sich daraus ergebenden Folgekosten noch deutlich höher ausfallen würden.mm