15 Bands auf zwei Bühnen im Bergener Kurpark

von Redaktion

Familien-Festival „Grimmig und Grantig“ feiert zehnjähriges Bestehen – Vorverkauf der Festabzeichen hat begonnen

Bergen – Das Festival „Grimmig und Grantig“ feiert am Sonntag, 5. Juli, in Bergen sein zehntes Bestehen und blickt auf eine besondere Erfolgsgeschichte zurück. „Miteinander“ könnte bei diesem Sommerfestival im Kurpark das Motto lauten, denn am Gelingen sind neben dem fünfköpfigen Organisationsteam viele weitere Beteiligte involviert. 15 Bands werden auf zwei Bühnen an nur einem Tag im Kurpark richtig einheizen – alte Bekannte, aber auch neue Bands aus der Region und von weiter weg. Festabzeichen gibt es noch bis Mittwoch, 1. Juli, in den bekannten Vorverkaufsstellen und am Festtag direkt am Eingang des Festivalgeländes. Einlass ist nur mit Festabzeichen möglich.

„Grimmig und Grantig“ steht für ein Festival für die gesamte Familie, für Jung und Alt, für alle, die es lieben, gute Musik im Freien zu hören. Traditionell wird das Festival am Samstag, 4. Juli, mit der Blasmusik Bergen eröffnet, die auf das Gelände einzieht. Auf der Pavillonbühne geht es dann mit der „Oiweiumhoibeeife Jazzband“ mit ewig guten Swing- und Jazzstücken der Großmeister weiter. Sie werden von der Chiemgauer Band „Sleepless Eyes“ abgelöst. Es folgt „Miss Mellow“, eine vierköpfige Band ohne Miss aus München. Seit sieben Jahren spielen die vier zusammen und fühlen sich in der Musikwelt der 70er-Jahre zu Hause. Bestens bekannt sind die Lokalmatadore aus dem Achental, die Band „Dibss“. Seit 20 Jahren begeistert die fünfköpfige Band mit ihren hinreißenden Auftritten. Dem Publikum dürfte mittlerweile heiß sein – und mit heißen Rhythmen geht es weiter, wenn die Gruppe „Friedhelm Laxinger“ auf der Bühne erscheint. In den Abendstunden geht es raus aus dem Chiemgau in die Hitze Argentiniens mit „La Fanfarria Del Capitan“. Die sechs herausragenden Künstler tourten bereits durch die Welt und begeistern mit südamerikanischen Rhythmen. Altbekannt und immer wieder gern gehört sind „Men of the Yeah“, die auch beim Jubiläumsfestival nicht fehlen dürfen, ebenso wie „Rabula Tasa“, die seit der ersten Minute mit rockigem Sound einfach zum Festival dazugehören.

Diese Bands wechseln sich auf der Hauptbühne ab. Doch da gibt es noch die Trailerbühne gegenüber der Hauptbühne mit weiteren acht Gruppen und Solosängern. Den Beginn auf der Trailerbühne macht „Lime Desert“ und wird von dem 28-jährigen Lukas Löffler abgelöst, der ebenfalls seit der ersten Stunde des Festivals mit am Start ist. Newcomer auf dem Festival, aber durchaus bekannt, vor allem durch „The Voice of Germany“, sind die Sängerinnen Miri Bond und Lu, die mit harmonischen Klängen für Wohlfühlatmosphäre sorgen. Eine härtere Gangart ist von „The Hellnuts“ zu erwarten, die mit Heavy Metal kommen. „Banda Frizzante“, die siebenköpfige Combo aus dem Chiemgau, interpretiert Klassiker neu und steht für musikalische Vielfalt. Was noch fehlt, ist Rap – und davon hört man von „Pikant und Moort“. Die zwei Sänger interpretieren Mundart neu. Zu später Stunde machen die beiden Sänger der Rockband „Solaris“ aus dem Chiemgau Platz. Mit Folk und Country schließt sich der musikalische Stilreigen, und dies mit den Jungs von „Midge’s Pocket“.

Musikalisch lässt das Jubiläumsfestival wenig Wünsche offen, und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ob Kaltgetränke oder ein gepflegter Kaffee, ob Süßes oder Herzhaftes – in verschiedenen Verkaufshütten findet sich das Passende für jeden Geschmack. Der Kurpark bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, sich einfach auf einer Picknickdecke hinzulegen, in die Wipfel der Bäume zu blicken und die Musik und den Tag zu genießen.

Für alle, die mit der Bahn anreisen, haben die Veranstalter einen Shuttlebus eingerichtet, der beim Eintreffen der Bahn aus beiden Richtungen auf die Festivalgäste warten wird. Es ist wieder alles bestens vorbereitet. Bleibt nur, auf schönes Wetter zu hoffen. tb

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