Marquartstein – Einen besonderen Ort wollte Musikschulleiter Otto Dufter für seine Schüler der Saitenmusik finden. Einen Ort, an dem die Töne klingen, sich entfalten und ganz wahrgenommen werden können.
Dieser Ort ist die Burgkapelle St. Veit. Hoch über Marquartstein bietet die Kirche Ruhe und einen feinen Raumklang für die Ohren. Das haben die Schüler und ihre Lehrer auch verdient, denn es wurde fleißig geübt und organisiert, bis das Programm für die Saitenmusik-Soirée stand.
Die kleine Kapelle war gut besucht und die Schüler der Musikschule Grassau bestens vorbereitet. Eröffnet wurde der Abend von der „Grad grecht Musi“ mit dem Barockstück „Circe“ des Komponisten Henry Desmarest und dem Stück „Balletto“ des Italieners Steffano Landi. Dabei kamen drei Gitarren und zwei Hackbretter zum Einsatz.
Es folgten etliche Gitarrenauftritte verschiedener Schüler, solo und im Duett. Die Gitarrenschüler zeigten ihr Können von leichtem Fingerstyle bis hin zu äußerst anspruchsvollen Stücken.
Ein weiteres Instrument, das besonders gut zur Geltung kam, war die Harfe, gespielt von Magdalena Ritter. Die 16-jährige Harfenspielerin erfreute das Publikum mit zwei Stücken von Christoph Pampuch.
Richtig spanisch wurde es nochmal zum Ende beim Duo Ludwig Fenninger am Hackbrett und seiner Lehrerin Sigi Meier an der Harfe mit dem Stück „Wilde Weiber“ der Tirolerin Katrin Unterlercher. wun