Bernau – Der Wasserbeschaffungsverband (WBV) Hittenkirchen hat seine Wasserbezugspreise erhöht. Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) erläuterte, was dies für Bernau bedeutet.
Wasser aus
Hittenkirchen
Der Trinkwasserbedarf in der Gemeinde könnte in den Sommermonaten dazu führen, dass die genehmigte monatliche Entnahmemenge aus dem Brunnen Kreuzfeld temporär überschritten wird, so Biebl-Daiber.
Der WBV Hittenkirchen kann entsprechend dem Wasserrechtsbescheid des Landratsamtes Rosenheim aus dem Brunnen Schörging pro Jahr 120.000 Kubikmeter Trinkwasser fördern. Dies bedeutet, dass „zur vorübergehenden Deckung des Bedarfs für das Versorgungsgebiet der Gemeinde Bernau auf das Wasser des WBV Hittenkirchen zurückgegriffen werden kann.“ Der Notverbund bewähre sich hier, betonte Biebl-Daiber.
Da der WBV jedoch die Wasserbezugspreise erhöht hat, müsse der bestehende Vertrag nun angepasst werden. Das Entgelt für die gelieferte Menge des WBV Hittenkirchen wurde auf 0,60 Euro pro Kubikmeter inklusive der jeweils gültigen Mehrwertsteuer festgesetzt. Das Entgelt für die über den Zweckverband Chiemseegruppe bezogene Menge wurde auf 0,70 Euro pro Kubikmeter inklusive der jeweils gültigen Mehrwertsteuer festgesetzt.
Rat stimmt
einhellig zu
Sie habe die Vertragsanpassung im Rahmen einer dringlichen Anordnung unterschrieben, wozu sie auch gemäß Paragraf 37 Absatz drei Gemeindeordnung befugt sei.
Der anschließende Beschlussvorschlag, wonach der Gemeinderat Kenntnis von der Anpassung des Wasserbezugspreises beim WBV Hittenkirchen nimmt, fand allgemeine Zustimmung und wurde mit 18:0 Stimmen angenommen.