Flamingos und Kajaks starten wieder

von Redaktion

Saison für Alz-Befahrung beginnt kommenden Mittwoch – Shuttlebus und Regeln für ein sicheres Naturerlebnis

Seebruck – Luftmatratzen, Kajaks und aufblasbare Flamingos können bald wieder auf der Alz treiben: Die Befahrungssaison auf dem Fluss startet am Mittwoch, 1. Juli. Gleichzeitig führt die Gemeinde Seeon-Seebruck ab dem ersten Juli-Wochenende wieder ihren Shuttlebus ein, um die Verkehrssituation in Seebruck zu entlasten.

Wie die Gemeinde mitteilt, ist die Alz von Seebruck nach Truchtlaching ab dem 1. Juli bis zum 31. Dezember wieder für Wassersportler freigegeben. Bei sonnigem Wetter rechnet die Gemeinde mit zahlreichen Besuchern – sowohl Einheimischen als auch Urlaubern, die die Fahrt durch das Landschaftsschutzgebiet Oberes Alztal genießen.

Um das Schutzgebiet zu erhalten, müssen Alzfahrer einige Verhaltensregeln einhalten: Zwischen 21 Uhr und 6 Uhr gilt Nachtruhe. Müll darf weder zurückgelassen noch im Wasser entsorgt werden.

Uferzonen und Schilfgürtel dürfen nicht betreten, Schutzzonen nicht befahren werden. Auch das Fliegen mit Drohnen ist verboten: Die Alz und der Chiemsee sind Natura2000-Gebiete – konkret FFH- und Vogelschutzgebiete –, in denen der Drohnenbetrieb grundsätzlich untersagt ist. Ausnahmen kann die Naturschutzbehörde auf Antrag im Einzelfall genehmigen.

Der Shuttlebus nimmt seinen Betrieb am Freitag, 3. Juli, auf. Freitags fährt er zwischen 13.50 Uhr und 15.40 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen zwischen 9.40 Uhr und 16.40 Uhr. Die Nutzung ist kostenlos für Inhaber einer Gästekarte der Gemeinde Seeon-Seebruck sowie bei Vorlage eines Tagesparktickets für die gemeindlichen Parkplätze. Für alle anderen Fahrgäste kostet die Hin- und Rückfahrt für Erwachsene drei Euro, Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr zahlen einen Euro.

Bürgermeister Martin Bartlweber wirbt für einen rücksichtsvollen Umgang mit dem Naturraum und erklärt: „Die Alzfahrt von Seebruck ist mittlerweile weit über die Region hinaus bekannt und zählt zu den beliebtesten Naturerlebnissen unserer Gemeinde. Ich bitte alle Besucher, sorgsam mit diesem einzigartigen Landschaftsraum umzugehen. Wenn wir gemeinsam Rücksicht auf Tiere, Pflanzen und sensible Uferbereiche nehmen, können wir alle noch lange Freude an diesem besonderen Stück Heimat haben.“

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