Segelclub bekommt neue Klimaanlage

von Redaktion

Bisherige Heizlüfter galten als Sicherheitsrisiko – Breitbrunner Räte stimmen zu

Breitbrunn Zwar wird das Clubhaus im gemeindlichen Segelhafen in Breitbrunn naturgemäß am meisten in der Segelsaison frequentiert, aber auch in den Wintermonaten treffen sich die Segler dort einmal in der Woche. Bislang behalf sich der Club mit elektrischen Heizlüftern, die zu den Treffen angeschaltet wurden. Doch mit einer effektiveren und vor allen Dingen weniger risikobehafteten Lösung wandten sich die Segler jetzt an die Gemeinde Breitbrunn.

„Einbau eines Klimageräts im Seglerheim“ lautete der Tagesordnungspunkt, und der Zweite Bürgermeister Markus Thalhauser war wegen persönlicher Beteiligung nicht an der Abstimmung beteiligt. Doch zuvor erläuterte Anton Baumgartner, warum sich die Wassersportler für eine andere Lösung im Seglerheim entschieden haben und welche Art der finanziellen Beteiligung diesen vorschwebt. Der Bürgermeister führte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats aus, dass das Clubhaus im Grunde bislang über keine Heizung verfügt. Einmal in der Woche seien aber auch im Winter dort Treffen, und dazu wurde in der Vergangenheit ein Heizlüfter in Betrieb genommen.

„Das ist sicherheitstechnisch nicht ganz unbedenklich“, wie Baumgartner erklärte, und habe auch den Energieverbrauch in die Höhe getrieben. Der Segelclub Breitbrunn (SCBC) habe daher nach einer anderen Lösung gesucht und dazu die Firma Thalhauser und einen Klimatechniker beauftragt. Deren Vorschlag laute nun auf die Installation eines Klimageräts mit einem Außengerät und drei Innengeräten, so Baumgartner. Die Angebotssumme liege bei rund 11.200 Euro brutto, wie er weiter ausführte.

Neben einem weitaus sichereren Betrieb, der auch nicht so energieintensiv sei, biete das Klimagerät auch die Möglichkeit, den Raum im Seglerheim bei Bedarf zu kühlen, ebenso das Büro im ersten Stock. „Das Außengerät wird an der Nordseite installiert und auch die Stromrechnung zahlen natürlich die Segler selbst“, unterstrich Baumgartner. Hinsichtlich der Anschaffungskosten lag dem Gemeinderat nun die Zusage des Clubs vor, sich hälftig zu beteiligen.

Der Rat stimmte dafür, den Auftrag gemäß dem Angebot an die Firma Thalhauser zu erteilen und mit dem SCBC eine entsprechende Vereinbarung bezüglich der Kostenaufteilung zu treffen.

Artikel 1 von 11