Prien – Aus über 2.500 angemeldeten Mannschaften bundesweit haben sich die fünf jungen Schachspieler der Priener Franziska-Hager-Grundschule mit Köpfchen und einer großen Portion Herz für das große Finale der deutschen Schulschach-Meisterschaften qualifiziert. Was als Traum begann, wurde an drei intensiven Turniertagen der 48 besten Schulmannschaften Deutschlands in Willingen für die Priener zur Erfolgsgeschichte – und zwar nicht nur wegen der erreichten Platzierung, sondern vor allem wegen des außergewöhnlichen Teamgeists, der jeden Zug begleitete.
Der dritte Turniertag brachte den Höhepunkt: Im Rahmen der Schach-Open entwickelte sich ein packendes Finalduell um Platz eins. Der Priener Spieler trat konzentriert, technisch versiert und mit Kämpferherz an. Trotz einer beeindruckenden Leistung musste er sich am Ende dem überragenden Spieler der Grundschule am Pulverberg Bremen geschlagen geben – einer Mannschaft, die das Gesamtturnier souverän für sich entschied. Am Ende stand ein großartiger Erfolg zu Buche: Platz fünf bei den Schach-Open in Willingen – ein Ergebnis, das den weiten Weg zur Finalteilnahme und die intensive Vorbereitung mehr als belohnte.
Stolz und mit dem Pokal in den Händen machten die fünf Priener Jungen deutlich: Sie haben Gemeinschaft gelebt. Trainer und Betreuer hoben besonders hervor, dass dieser Erfolg weit über die Figuren auf dem Brett hinausgeht. Disziplin, strategisches Denken, die Fähigkeit, Niederlagen zu verarbeiten, und vor allem Teamgeist – all das sind Kompetenzen, die die Schüler unter Beweis gestellt und entwickelt haben.
Schulleitung und Eltern zeigten sich tief beeindruckt von der Reife und dem Zusammenhalt der Mannschaft. Besonderer Dank gilt allen Unterstützern. Die Sponsoren der Mannschaft übernahmen einen großen Teil der Reisekosten, stellten Ausrüstung sicher und unterstützten die Vorbereitung. Die Franziska-Hager-Grundschule und die Mannschaft danken daher allen Förderern, der Marktgemeinde Prien, vor allem aber dem Schach-Club Prien und seinem Jugendtrainer Christian Linner für die jahrelange sportliche Vorbereitung und Unterstützung. Für die fünf Spieler heißt es nun: verschnaufen, feiern – und vielleicht vom nächsten großen Turnier träumen.