Ruhpolding – Rund 2.200 Grundschulkinder haben bereits an den Walderlebnisspielen teilgenommen, die seit dem gestrigen Donnerstag ihrem Abschluss gefunden haben. Das teilt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Traunstein jüngst in einer Pressemitteilung mit.
Seit dem Jahr 2006 bietet das Bergwalderlebniszentrum Ruhpolding des AELF die Walderlebnisspiele in ihrer jetzigen Form an.
Insgesamt hätten seither 48.000 Grundschüler begeistert daran teilgenommen, heißt es in der Mitteilung. Die 20. Spiele wurden nun in Seeon beendet.
Seit Ende Juni hätten rund 120 dritte Klassen aus Grundschulen in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land Terrain betreten. In den Wäldern um Bad Reichenhall, Ruhpolding/Laubau und Meggenthal seien sie auf eine Heldenreise gegangen: Es habe gegolten, Robin Hood zu helfen, dem bösen Sheriff zu entkommen und am Schluss gemeinsam zu feiern. Hinzu seien Geschicklichkeitsaufgaben sowie Aufgaben gekommen, die das soziale Zusammenleben fördern. So hätten die Drittklässler spielerisch den Lebensraum Wald kennengelernt und gemeinsam ein Abenteuer erlebt – ein bewährtes Rezept seit nunmehr 20 Jahren.
„Unser Ziel ist es immer, bei den Kindern im Grundschulalter Empathie für den Wald zu erzeugen. Wir arbeiten mit der Robin-Hood-Geschichte, da eine Heldenreise besonders Kinder anspricht“, beschreibt Thomas Dankemeyer, Leiter des Bergwalderlebniszentrums Ruhpolding, das bunte Geschehen im Wald. Er habe die Walderlebnisspiele vor 20 Jahren erfolgreich neu aufgestellt. Die Zahl von anfangs rund 2.000 Teilnehmern steige seither ständig. „Damit erfüllen wir unseren waldpädagogischen Bildungsauftrag, nach dem alle dritten Klassen einmal mit einem Förster im Wald gewesen sein müssen“, erklärt Dankemeyer. Die Kinder hätten an Fantasie verloren, doch die Begeisterung für den Wald und die Spiele darin sei immer noch da. Voller Eifer dabei seien seit der langen Zeit auch Mitarbeiter aus dem Forstbereich, Kollegen aus der Landwirtschaft sowie externe Partner, Nachbarämter, die bayerischen Staatsforsten und Pensionisten. Jeweils rund 30 von ihnen seien an den sechs Terminen auf unterschiedlichen Posten in das Geschehen eingebunden gewesen so das AELF.