Unterwössen – „Es regnet nicht“, die Aussage von Pfarrer Martin Straßer erwies sich jüngst als sehr kühn. Unmittelbar zu Beginn des Freiluftgottesdienstes am Oberwössner Spielplatz an der Taubenseestraße hatte der Regen eingesetzt, machte dem Pfarrer etwas Mut, als er leicht abflaute, um nur noch kräftiger einzusetzen. Weil das Wetter zunächst gut war, hatte sich eine stattliche Anzahl an Oberwössnern eingefunden, um mit Straßer den Gottesdienst zu feiern. Alle nahmen das Wetter mit Humor. Die Atmosphäre war schön: Zwischen den beiden Birken war ein Altar aufgestellt, eine ganze Anzahl Ministranten begleitete den verkürzten Gottesdienst, den ein Trio mit Gitarre, Kontrabass und Gesang musikalisch untermalte. In seiner Predigt bezog sich Pfarrer Straßer auf die Fußballweltmeisterschaft und ihre Spiele. Wenn diese einen Anfang und ein Ende hätten, sei das mit dem Leben vergleichbar. Wie in der Mannschaft werde man auch im Leben von Eltern, Großeltern und anderen begleitet. Wenn das Fußballspiel den Sinn habe, Tore zu schießen, habe auch das Leben einen Sinn. Um sich auf diesen besinnen zu können und dem Leben wie auch dem Spiel eine sinnvolle Richtung zu geben, dafür gebe es die Pausen.
Im Anschluss weihte der Pfarrer die zahlreichen aufgestellten Fahrräder und anderen Fahrzeuge von Kindern und Erwachsenen.
Für alle Fahrzeuginhaber gab es einen Christopherus-Aufkleber.