Unterwössen – Wegen strömenden Regens feierten rund 30 Gläubige die Andacht zu Mariä Heimsuchung nicht direkt am Ufer, sondern unter dem schützenden Vordach der Seewirt-Terrasse am Wössner See. Vor einem kleinen Altar mit einer beleuchteten Marienstatue gestaltete Pfarrer Martin Straßer die Feier.
In seiner Ansprache zeichnete Straßer den Weg Marias zu Elisabet nach und ermutigte dazu, wie sie offen für Begegnungen und neue Erfahrungen zu sein. Zudem stellte er das Magnificat vor, Marias Lobgesang. Die Lesung aus dem Lukasevangelium übernahm Lisi Schulze, die Fürbitten trug Bernadette Fladischer vor.
Dass das Wetter die Gemeinde unter das Vordach zwang, bedauerte Straßer mit Blick auf den See: „Dieses schöne Wetter“ habe das traditionelle Überrudern der Marienstatue verhindert. Für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung mit Harfe und Flöte sorgten Emma Dirnhofer, Miriam Auer und Sophia Schulze, die dafür großen Beifall erhielten. lfl