Breitbrunn – Dieser Tage hat der beliebte und bekannte Breitbrunner Bürger Konrad Bergmann seinen 95. Geburtstag im Kreise seiner Familie gefeiert. Zu den Gratulanten hat neben Briefen von Ministerpräsident Markus Söder und Landrat Otto Lederer natürlich auch Breitbrunns Bürgermeister Anton Baumgartner gehört.
Der jahrzehntelang als „Koniwirt“ bekannte singende Gastwirt wurde 1931 als sechstes von sieben Kindern in das Breitbrunner Weingartnerhaus von Anna und Johann Bergmann hineingeboren. Nach dem Schulbesuch und Abschluss einer Schreinerlehre lernte er in jungen Jahren die „Radler Sephi“ kennen, wie Josephine Wölkhammer aus Gstadt von allen genannt wurde.
Sein „Fensterln“ bei ihr blieb nicht folgenlos und so läuteten 1951 die Hochzeitsglocken für die beiden. Nachdem sie noch minderjährig waren, bedurfte es der Zustimmung der örtlichen Geistlichkeit und des Landratsamts. Die Familie wuchs in den nächsten Jahren um zwei Söhne und ein Enkelkind.
Schon früh stand für den Koni fest, dass er sich den Lebensunterhalt einmal als Gastwirt verdingen wollte. Ende der 1960er-Jahre beschlossen er und seine Sephi, ein Wirtshaus zu eröffnen. Dazu kauften sie sich vom „Metzger Pecher“ ein Grundstück, das sie 1968 bebauten.
In der Folge lockte er als singender Wirt unter anderem unzählige tanz- und sangeslustige Gäste aus allen Ecken Bayerns in seine Gaststube.
Mit einer Unterbrechung von einigen Jahren führte das Ehepaar das beliebte Lokal bis ins gut 80. Lebensjahr hinein, ehe die Vollblutwirtsleute in den selbst gewählten Ruhestand gingen.
Erst vor ein paar Monaten feierte der Koni mit seiner Sephi nach 75 Ehejahren die Kronjuwelenhochzeit. wak