Chieming – Die 31. Auflage des traditionsreichen „Harter Radi-Cup“ stand ganz im Zeichen der Familie Rohleder. Mit einem 733 Gramm schweren Rettich sicherte sich Tobi Rohleder den ersten Platz und gewann den neu gestifteten Wanderpokal. Der historische Vorgänger-Pokal aus dem Jahr 1996 hatte nach 30 Jahren keinen Platz mehr für Gravuren und wurde an den ersten Sieger Sepp Schlecht zurückgegeben. Das Geheimnis hinter dem diesjährigen Triumph lag in der Pflege: Gezogen wurde das Prachtexemplar von Ehefrau Sabine Rohleder, der Dritten Bürgermeisterin von Chieming. „Ich hab mir junge Pflänzchen beim Traunreuter Wochenmarkt geholt, diese bei uns im Garten eingepflanzt, gerade bei Trockenheit täglich mit viel Wasser gegossen und sie mit Hühnermist, Rasenmulch und Pferdeäpfeln gedüngt“, sagte Sabine Rohleder. Platz zwei ging an Hedi Schlecht (717 Gramm), gefolgt von Sabine Rohleder selbst (710 Gramm).
Den „Schneiderpreis“ für den leichtesten Rettich des Wettbewerbs erhielt Ludwig Baumgartner junior mit nur fünf Gramm.
In der Kinderklasse holte sich Maria Zenz mit einem 408 Gramm schweren Radi den Sieg. Den dortigen Schneiderpreis teilten sich Anna Zenz und Xaver Mayer mit jeweils drei Gramm leichten „Baby-Radis“.
Zum Ausklang der von der Blasmusik-Gruppe „Bergblech“ begleiteten Veranstaltung wurde per Glücksrad ein 20-Liter-Bierfass ausgespielt. Alexandra Niederbuchner kam dem Zielgewicht von 250 Gramm mit ihrem 263-Gramm-Radi am nächsten und sicherte sich den Gewinn.