Prien – Einen riesigen Erfolg haben die Kinder der dritten Klasse der Priener Kampenwand-Schule erzielt. Mit ihrem Projekt „Grünes Wunderwerk – Jahreskalender“ erreichten sie den fünften Platz beim bundesweiten Wettbewerb „Echt kuh-l“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Neben der Platzierung durften sich die jungen Schüler über ein Geldgeschenk von 450 Euro sowie praktische „Echt kuh-le“ Flaschen freuen.
Einzigartiger
Saatgutkalender
Schulleiter Christoph Ascher und Klassenleiterin Miriam Hellthaler betonten, sehr stolz zu sein, dass ihre Schüler so weit mit ihrem Projekt gekommen seien. „Mit viel Engagement und Leidenschaft haben sich unsere Schüler an die Gestaltung eines einzigartigen Saatgutkalenders gemacht“, erklärt Hellthaler. Besondere Unterstützung erhielten sie dabei von Oliver Besendorfer von der Bayerischen Futtersaatbau GmbH. Die gespendeten Samen wurden von den Kindern sorgfältig sortiert und eingetütet, sodass jede Seite des Kalenders mit einem eigenen Pflanzensamen ausgestattet ist. In dem Kalender finden sich nicht nur Samenpäckchen, sondern auch Audiodateien zu verschiedenen Pflanzen sowie Rezepte und Bastelanleitungen.
Der Wettbewerb „Echt kuh-l“ knüpft an den im Juni 2012 ausgelaufenen Wettbewerb „Bio find ich kuh-l“ an. Mehr als 3.100 Schüler der Klassen drei bis zehn nahmen am diesjährigen Schulwettbewerb teil. Unter dem Motto „Expedition Wiese und Acker: Erforsche die Artenvielfalt im Ökolandbau!“ sollten sich die Kinder mit Tieren und Pflanzen im Ökolandbau sowie mit der Bedeutung von Nützlingen und Wildkräutern für die Landwirtschaft beschäftigen.
Pflanzensamen
mit Audiodatei
Den Teilnehmern stand es frei, in welchem Format sie ihre Arbeiten einreichen wollten. Unter den eingereichten Arbeiten waren auch Kurzfilme, Podcasts, Bilderbücher, Songs und Brettspiele. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Zusammenhänge zwischen Ökolandbau und Artenvielfalt praxisnah zu vermitteln.
Auch wenn es nicht für die Trophäe „Kuh-le Kuh“ in Gold gereicht hat, ist die Schulfamilie der Kampenwand-Schule sehr stolz, mitgemacht und einen Saatgutkalender erstellt zu haben – und damit bundesweit recht weit gekommen zu sein.