Fünf Künstler im Chiemsee Saal

von Redaktion

In Prien geht ab Montag, 31. August, die Sommerausstellung in ihre zweite Runde

Prien – Fünf Künstler stellen sich und ihre Arbeiten in der Sommerausstellung vor, die in der Zeit von Montag, 31. August, bis Freitag, 11. September, im Foyer des Chiemsee-Saals in die zweite Runde geht. Jeder ist individuell, was sich auch in den Arbeiten zeigt. Was sie alle gemeinsam haben, ist die Leidenschaft für die Kunst und die Motivation, sich stets weiterzuentwickeln und Neues zu schaffen.

Detlef Naß aus Prien wird auch der „Chiemseeher“ genannt. Er macht seit 20 Jahren Fotos am See im Stil der Chiemsee-Maler und druckt sie auf eine Malerleinwand mit LED-Beleuchtung.

Roswitha Rappel ist in Prien geboren und zur Schule gegangen. Als selbstständige Modistin war sie fast 50 Jahre im Haus Brunnhuber tätig. Erst im Alter von 63 Jahren begann sie mit der Malerei, weil sie auch nach ihrem Berufsleben etwas Kreatives erschaffen wollte. Seitdem widmet sie sich der Aquarellmalerei. Sie beschreibt sich selbst als die „Blumenmalerin“.

Rita Sandig wird inspiriert vom Leben, ihrem Glauben an Gott, Hoffnung und Licht. Sie fasziniert alles, was zwischen den Farben, Formen und Symbolen verborgen liegt. Ihre Werke sind im wahrsten Sinn des Wortes vielschichtig – viele Schichten Acryl verleihen ihnen Tiefe und lassen immer neue Details entstehen. Manche Bilder entstehen in einem Augenblick, andere begleiten sie über Wochen.

Paul Sexton ist Engländer, lebt schon lange in Deutschland und seit 20 Jahren in Prien. Nach dem Abschluss seiner beruflichen Laufbahn widmete er sich seiner langjährigen Passion, der Malerei. Mit Leidenschaft im künstlerischen Ausdruck experimentiert er mit Stilen und Farbkombinationen. Dabei sucht er stets nach neuen Wegen, sich kreativ zu entfalten.

Barbara Wilms ist seit ihrer Jugend künstlerisch tätig. Nach einer längeren kreativen Pause fand sie 2004 zur Malerei zurück und widmet sich seitdem intensiv der künstlerischen Arbeit. Sie hat ursprünglich mit Ölmalerei begonnen, arbeitet nun überwiegend mit Acrylfarben, Strukturpaste und verschiedenen Materialien. Viele ihrer Arbeiten sind abstrakt und bewusst offen für die Interpretation. Titel werden selten vergeben – der Betrachter soll selbst entdecken, was sich im Bild verbirgt.

Die Ausstellung ist jeweils von Montag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr im Foyer des Chiemsee Saals geöffnet. wp

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