Bernau – Sechs Mädels im Alter von elf bis 15 Jahren und fünf Erwachsene des Schneeläufer-Vereins Bernau (SLV) haben in diesem Sommer die Langlaufski gegen Fahrräder getauscht und eine besondere sportliche Herausforderung gemeistert, wie die Jugendlichen des SLV mitteilen.
Unter dem Motto „See zu See“ legten sie in drei Tagen rund 370 Kilometer vom Chiemsee über die Alpen bis zum Gardasee zurück.
117,5 Kilometer
am ersten Tag
Die Tour begann in Bernau. An Tag eins bewältigte die Gruppe 117,5 Kilometer bis nach Innsbruck – und erreichte die Tiroler Landeshauptstadt früher als geplant. Besonders hervorzuheben war dabei die Leistung der jüngsten Teilnehmerinnen: Die Elf- und Zwölfjährigen fuhren durchgehend an der Spitze der Gruppe. Der zweite Tag brachte mit 141 Kilometern die längste Etappe der Tour. Über rund 42 Kilometer ging es zunächst bergauf zum Brenner, bevor die Gruppe weiter nach Bozen fuhr. Drei Reifenpannen und Temperaturen, die die Beine schwer werden ließen, machten den Tag zur Geduldsprobe – doch die Gruppe ließ sich nicht aufhalten.
Am dritten Tag startete die Gruppe nach einem gemeinsamen Frühstück um 9.15 Uhr zur letzten Etappe. Über den Etschtalradweg und bei Temperaturen von über 40 Grad fuhren die Teilnehmer die verbleibenden Kilometer in Richtung Gardasee.
Gegen 16 Uhr war das Ziel erreicht. Eine Abkühlung im See und ein gemeinsames Abendessen in Riva del Garda bildeten den Abschluss des sportlichen Teils der Reise. Ein vierter Tag am Gardasee stand ganz im Zeichen der Erholung: mit einem gemütlichen Frühstück, einem Bummel durch die Altstadt von Riva del Garda und einem weiteren Bad im See. Am Abend feierten alle 13 Teilnehmer gemeinsam den Erfolg der Tour. Den Rücktransport übernahm der SLV-Vereinsbus. Die Jugendlichen des SLV richteten ihren Dank an alle, die die Tour ermöglicht haben: an Mario Zurovski für die Idee, die Durchführung und das Sonder-Fahrradtraining im Vorfeld, an Gabi Dalzio für die Organisation der Unterkünfte, an Denise Galland für diverse Aufgaben im Hintergrund, an Sigi Hogger für das Fahren im Begleitfahrzeug, an Uschi und Dieter Schneeweis für Windschatten und Zuspruch sowie an Familie Langmann für den Rücktransport.