Mangfalltal

Paradies für Kinder

von Redaktion

Kolbermoor – Eine rasante Rutsche den Schlittenberg hinunter in den Garten, tolle Klettergerüste und eine Bobbycar-Rennstrecke – als wahres Spieleparadies präsentiert sich das neue Kolbermoorer Kinderhaus „Kieselstein“ an der Dr.-Max-Hofmann-Straße. Im Rahmen einer Einweihungsfeier wurde die neue Einrichtung nun offiziell übergeben. Wie ein Juwel liegt die neu erbaute Kindertageseinrichtung „Kieselstein“ an der Dr.-Max-Hofmann-Straße. Zur Einweihung hatte als Träger der AWO-Kreisverband Rosenheim eingeladen. AWO-Kreisvorsitzender und Bürgermeister Peter Kloo strahlte denn auch mit den Kindern um die Wette ob dieses gelungenen Neubaus, der in den erfrischenden Farben grün und gelb gehalten ist. Kloo zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Bauausführung, war er doch als Kolbermoors Stadtoberhaupt von Beginn maßgeblich an Planung, Beratung und Beschlussfassung beteiligt. Im Januar 2015 war der Beschluss zum Bau der Kinderhauses „Kieselstein“ im Stadtrat gefasst worden, gut ein Jahr später lag die Baugenehmigung aus dem Rosenheimer Landratsamt vor. Unter der Leitung des Planungsbüros Christian Würfel war dann in nur eineinhalb Jahren das Haus fertiggestellt worden. Das Kinderhaus öffnete pünktlich zum neuen Kindergartenjahr seine Türen. „Die Einrichtung ging, obwohl anders geplant, sofort unter Volllast an den Start“, so der Kreisvorsitzende weiter. In der fünfgruppigen Einrichtung mit vier Kindergarten- und einer Krippengruppe haben insgesamt 113 Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintrittsalter Platz, die von einem Team von 14 Kinderpflegerinnen und Erzieherinnen betreut werden. Auf einer Grundstücksgröße von über 3100 Quadratmetern steht das Haus, das für seine kleinen Gäste und das Personal eine Nutzfläche von 1350 Quadratmetern bereit hält. Dazu kommen die Außenanlagen mit Spielestationen, die räumliche Gliederung für die Krippenkinder und in den Kindergartenbereich sowie ein Aussichtshügel mit Dachterrasse, der im Sommer als Rutschen-, im Winter dann als Schlittenbergerl genutzt werden kann. Für den Entwurf und die Umsetzung zeichnete das Landschaftsarchitekturbüro Gertraud und Martin Karl (Bad Aibling) verantwortlich. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich laut Kloo auf gut vier Millionen Euro, wovon etwa 30 Prozent Zuschüsse aus öffentlicher Hand kommen. Architekt Christian Würfel bekundete seine Freude darüber, dass er das Haus für Kinder planen durfte. Für die Einrichtung hat er neben dem kräftigen Farbenspiel aus Grün und Gelb als Symbole Kieselsteine und Grashalme gewählt, „denn Gras steht für Lebendigkeit, Wachstum und Kraft, Steine für Beständigkeit, Ausgeglichenheit und Größe“. Schließlich übergab er an Einrichtungsleitung Theresa Bergbauer symbolisch den Schlüssel für das Haus. Bergbauer wiederum bedankte sich bei allen für die „geleistete Arbeit“ und bei den Eltern, „die uns ihr Wichtigstes, nämlich ihre Kinder anvertraut haben“. Die Kinder hatten für diesen Tag natürlich auch etwas vorbereitet. Mit einem kleinen Singspiel bedankten sie sich bei allen für die Einrichtung und waren dann schon nicht mehr zu halten, wollten hinaus in den Spielepark. Die ökumenische Segnung der Einrichtung nahmen Pfarrerin Birgit Molnar und Pastoralreferentin Monika Langer vor. Nach einem kurzen Gebet erbaten sie Gottes Segen und Schutz für dieses Haus, die Kinder und Betreuer. Bei erfrischender Musik der Gruppe „Ferienmusi“ der Musikschule Kolbermoor übergab der AWO-Kreisvorsitzende Kloo an alle Mitarbeiterinnen der Einrichtung kleine Blumensträuße und wünschte ihnen ein immer glückliches Händchen bei der Betreuung der Kleinen.

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