Bruckmühl – Es ist erst gut zweieinhalb Jahre her, dass der frühere Kindergarten „Löwenzahn“ in der Gottlob-Weiler-Straße in Heufeldmühle aufgelöst wurde. Aufgrund der zwischenzeitlich aufgetretenen Betreuungsplatz-Engpässe (wir berichteten) wurde das alte „Löwenzahn“-Haus in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt „reanimiert“ und jetzt als „Haus für Kinder Vergissmeinnicht“ eingeweiht. In der dreigruppigen Einrichtung werden derzeit in der „Hasen-Gruppe“ zwölf Krippenkinder und in der „Igel“-Gruppe 25 Kindergartenkinder betreut. „Vergissmeinnicht“-Leiterin Christina Furtner hieß die Buben und Mädchen, Eltern und Gäste willkommen und bezeichnete es als große Ehe, als ehemaliges „Löwenzahn“-Kind jetzt hier tätig zu sein. Sie dankte der Marktgemeinde für die Zusammenarbeit („echt Spitze“) sowie der Trägereinrichtung „Diakonisches Werk“ und den Sponsoren für die Unterstützung. Magdalena Aimer, Bereichsleiterin für die Kindertagesstätten der „Diakonie“ in Bruckmühl und Feldkirchen, brachte ihre Freude über die Wiedereröffnung des Hauses zum Ausdruck und wünschte dem Team und den Eltern „wertvolle Begegnungen“, verbunden mit dem Dank an die Marktgemeinde. „Die Marktgemeinde wächst und wir freuen uns sehr, dass sie uns vertraut, mitwachsen zu dürfen“, erklärte Otto Knauer von der „Diakonie“-Geschäftsbereichsleitung. „Wir wollen den Kindern hier Sicherheit geben, damit sie sich trauen und die Welt entdecken“, betonte er. Die gemeindlichen Glückwünsche „für das alte und neue Haus“ überbrachte der zweiten Bürgermeister Klaus Christoph. Trotz zweier neu gebauter Kindergärten und der „Vergissmeinnicht“-Wiedereröffnung müsse sich die Gemeinde schon wieder Gedanken über weitere Betreuungsplätze machen, so der Bürgermeister-Stellvertreter. „Lasset die Kinder zu mir kommen“ – mit diesem Bibelwort Jesu begann der evangelische Pfarrer Samuel Fischer die Segnung der wieder eröffneten Tagesstätte. Er erbat Gottes Segen „für die Kinder und für alle, die hier ein- und ausgehen“. Abgeschlossen wurde die kirchliche Weihung mit dem gemeinsamen „Vaterunser“. Kindergarten-Referent Robert Plank überbrachte mit seinen Glückwünschen auch ein Präsent der Marktgemeinde und hob das Engagement des Bauamtes, insbesondere von Bernd Krist und Peter Iberle, hervor. Das weitere Einweihungsprogramm gestalteten die Kinder mit ihren Erzieherinnen selber. Nach dem Lied „Wir Kindergartenkinder, wir sind immer froh“ führten die beiden Gruppen gemeinsam das viel beklatschte „Hase und Igel“-Spiel auf, bei dem es mehrfach lauthals und fröhlich erschall: „Ich bin schon da!“.