Fernsehtipp

Thriller: Dengler – Die schützende Hand

von Redaktion

TV-Thriller und dritter Fall für Birgit Minichmayr und Ronald Zehrfeld. Die Privatermittler stoßen auf Ungereimtheiten im NSU-Fall. Privatschnüffler Georg Dengler (Zehrfeld) übernimmt einen brisanten Fall: Kamen die Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt wirklich durch Selbstmord ums Leben? Hackerin Olga Illiescu (Minichmayr) besorgt ihm Akten aus dem BKA. Akribisch studieren sie die Zeitabläufe und Spuren am Tatort. Schnell stoßen sie auf zahlreiche Widersprüche: Warum wurde der Tatort so schlampig gesichert? Und wo sind die Fotos, die die Feuerwehr dort zuerst gemacht hat? Dengler trifft seinen Exchef Dr. Schweikert (Jürgen Prochnow) und LKA-Mann Marius Brauer (Tom Wlaschiha). Beide wollen Dengler helfen. Dessen Gegner bei BKA und Verfassungsschutz Müller (Rainer Bock) und Jäger (Leonard Lansink) sind indes alarmiert. Und so geraten Dengler und Illiescu ins Visier eines tödlichen Komplotts… Fakten auf den Tisch: „Dengler“ verschwendet keine Zeit mit langen Vorreden. Von Beginn an steckt der Zuschauer mitten in einem furchtlos erzählten, temporeichen Thriller, dessen innere Unwahrscheinlichkeiten am besten einfach hingenommen werden. Birgit Minichmayr als gesuchte Superhackerin, die bloß Stichwortgeberin für Macho Dengler wird? Geschenkt. Unbekümmert mit Kolportageelementen versetzt, hält der Thriller eine bemerkenswert detail- und faktenreiche Lehrstunde über den NSU-Fall ab. Der nächste Fall, ebenfalls nach einem Roman von Wolfgang Schorlau, folgt 2018. ZDF 20.15 Uhr

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