Bad Aibling – Der Standort der Aiblinger Feuerwehr an der Heubergstraße wird für die Zukunft fit gemacht. Wie das aussehen kann, zeigt eine Machbarkeitsstudie auf, die die Stadt in Auftrag gegeben hatte. In jedem Fall sind eine Sanierung und Erweiterung unumgänglich. Begonnen wird zunächst mit dem dringend erforderlichen Bau einer neuen Fahrzeughalle. Eng abgestimmt mit Feuerwehr, Bauamt und Regierung von Oberbayern waren die Pläne, die Architekt Detlef Brücklmeier (kplan AG Abensberg) dem Stadtrat nun vorstellte. Das Büro hat sich auf Feuerwehrbauten spezialisiert. Nachdem sich eine Erweiterung auf dem Areal an der Heubergstraße als möglich erwiesen hat, haben die Beteiligten – wie Kommandant Reinhard Huber in der Sitzung bestätigte – „aus dem Vorhandenen planerisch das Beste gemacht“. Dabei habe man sich rein auf die Funktionalität konzentriert. Das Hauptaugenmerk in der Diskussion im Stadtrat lag auf dem Bauabschnitt 1, der eine neue Fahrzeughalle als Anbau an der Westseite (Richtung Volkshochschule) vorsieht. Die Halle wird dringend benötigt, denn die Regierung von Oberbayern hat bereits einen auf dem Areal fehlenden Stellplatz angemahnt und daher auch eine noch ausstehende Förderrate für den neuen Rüstwagen nicht ausbezahlt. Seit der Auflösung des alten Feuerwehrgerätehauses an der Irlachstraße im Jahr 2001 müssen die drei früher dort untergebrachten Fahrzeuge auf dem Gelände an der Heubergstraße ihren Platz finden. Und dieser Platz ist knapp. Wie berichtet, ist aktuell ein Fahrzeug in der Waschhalle und ein weiteres in der Werkstatt untergebracht. Werden diese Räumlichkeiten für ihren tatsächlichen Zweck benötigt, muss rangiert werden. Doch auch die Unterbringung etlicher anderer Fahrzeuge ist laut Huber alles andere als ideal, zum Teil herrschen sehr beengte Verhältnisse. Die Unfallverhütungsvorschriften könnten so nicht eingehalten werden. Aktuell hat die Feuerwehr zehn Fahrzeuge und fünf zugelassene Stellplätze. Mit den vier weiteren Stellplätzen in der neuen Halle käme man künftig auf neun. Die Kosten für den Anbau veranschlagt das Büro kplan mit knapp 2,5 Millionen Euro. Für die Stellplätze ist mit einer Förderung zu rechnen. Hinzu kommt die noch ausstehende Rate, die die Stadt für den Rüstwagen erhält (140 000 Euro von der Regierung von Oberbayerrn, 84 000 Euro vom Landkreis Rosenheim). Weitere Fördermittel sind für ein oder zwei Stellplätze zur erwarten, die in einem der folgenden Bauabschnitte entstehen. Denn zum einen sollen im rückwärtigen Bereich an der Werkstatt eine Schlauchpflegeanlage und eine Waschhalle entstehen. Damit könnte zum anderen die jetzige Waschhalle zu einem Stellplatz umfunktioniert werden, der dann auch zugelassen ist. Ein sechster Stellplatz würde im Bereich der Werkstatt untergebracht. Die Sanierung und der Umbau des Hauptgebäudes sind ebenfalls erst in einem der beiden weiteren Bauabschnitte vorgesehen, für die noch einmal rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt sind. Kurzzeitig kam im Stadtrat die Diskussion auf, eventuell auch den Bauabschnitt 1 aufzusplitten und zunächst ausschließlich die Stellplätze zu bauen. Doch: „Wenn der Abschnitt nicht wie in den Plänen dargestellt wird, können wir keine Funktionalität herstellen“, betonte Kommandant Huber. Seinem Appell, den vorliegenden Plänen zuzustimmen, folgte das Gremium dann doch einstimmig. Geplant ist, in diesem Anbau auch die zentrale Umkleide unterzubringen. Ein neuer Lastenaufzug zu den Lagerräumen im Keller ist ebenfalls vorgesehen. Im Obergeschoss finden ein Jugendraum, das Archiv sowie Funktionsräume ihren Platz