Mangfalltal

Noch mehr Badegäste

von Redaktion

Bad Feilnbach – Still ruhen die Schwimmbäder in Au und Bad Feilnbach. Sie befinden sich in Winterpause. In der jüngsten Sitzung des Kur-, Wirtschafts- und Tourismusausschusses Bad Feilnbach wurde eine überaus positive Bilanz der Einrichtungen präsentiert. Über 7000 Besucher mehr als im Vorjahr nutzten heuer den Sprung ins kühle Nass. 122 Tage – sieben Tage weniger als 2016 – hatten die beiden Schwimmbäd er heuer geöffnet. Die Saison ging von Mitte Mai bis Mitte September. „Wir sind mit den Zahlen dennoch sehr zufrieden“, bescheinigte Ute Preibisch, Leiterin der Kur- und Gästeinformation Bad Feilnbach, gegenüber unserer Zeitung. Mit knapp 2000 Badefreudigen mehr als im Vorjahr schloss dabei die Feilnbacher Einrichtung ab. Dadurch ergab sich auch ein Einnahmenplus von rund 8000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Summa summarum kamen 36 093 Gäste. Den Eintritt mit einer Kurkarte für Erwachsene nutzen dabei 440 Personen und mit der Ehrenamtskarte 19 Bürger. Wie berichtet, hatte die Anhebung der Eintrittspreise vor zwei Jahren maßgeblich dazu beigetragen, die jährlichen Defizite zu mindern. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Kommune pro Jahr Investitionen im vier- bis fünfstelligen Bereich für Sanierungen und Instandhaltungen der Bäder in die Hand nehmen muss. Preibisch zufolge ist 2018 bis dato an keine weitere Preissteigerung gedacht. Im Schwimmbad Au gab es zudem einen Rekordbesuch von rund 21 000 Gästen und damit knapp 5000 Personen mehr. Mit Kurkarte kamen hier 48 Besucher zu einem „Schwumm“ vorbei. Die Einnahmen stiegen bei der Auer Einrichtung von circa 36 000 auf 42 000 Euro. Zugleich freuten sich Preibisch sowie die beiden Kioskbetreiber über eine unfallfreie Badesaison. „Bis auf Kleinigkeiten wie leichte Schnittwunden oder Wespenstiche verlief die Saison ruhig“, so die Leiterin der Kur- und Gästeinformation. Gut besucht waren neben dem Weißwurstfrühstück zum Saisonstart auch die weiteren Veranstaltungen in den Schwimmbädern. Wie berichtet, gab es unter anderem eine „Swim-and-Dance-party“ sowie eine lange Badenacht. 2018 soll es zudem einmal wöchentlich eine Wassergymnastik geben. Momentan sei man allerdings noch auf der Suche nach einem Trainer. Der Kur-, Wirtschafts- und Tourismusausschuss nahm die Ausführungen ebenso wohlwollend zur Kenntnis wie den Rückblick von Preibisch auf da Jahr 2017. „Dabei ist vieles – wenn auch nicht für jeden sichtbar – geschehen“, betonte die Leiterin der Kur- und Gästeinformation und erinnerte in diesem Zusammenhang an eine Fahrt nach Bad Kohlgrub zu einer Mooraufbereitungsanlage, den Auftritt in sozialen Medien und den Abschluss der Service-Q-Zertifizierung ihrer Abteilung sowie deren neuerlich erworbenes Zertifikat „Reisen für Alle“. Des Weiteren spannte sie den Themenbogen von der überarbeiteten Homepage der Gemeinde über die Bewerbung für „100 Genussorte Bayerns“ (Aktion des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) bis zu Klassifizierungen von Zimmern und Ferienwohnungen. Außerdem wurden der Grillplatz auf dem Spielplatz in Litzldorf fertiggestellt, die Leader-Projekte „Wendelstein“ und „Deisenrieder Stollen“ sowie die Auswertung des Gästefragebogens in Angriff genommen beziehungsweise abgeschlossen.

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