Leipzig – In diesem Jahr sind rund 50 sogenannte Gefährder aus Deutschland abgeschoben worden. Das seien deutlich mehr als 2016, als die Zahl einstellig gewesen sei, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) nach der Innenministerkonferenz in Leipzig. Weiterhin gebe es aber etliche Hemmnisse für Abschiebungen. Noch nie habe es so viele Gefährder im Land gegeben, sagte de Maizière. Auch seien noch nie so viele Ermittlungsverfahren gegen Terrorverdächtige geführt worden. Gleichzeitig beschlossen die Innenminister, den Abschiebestopp nach Syrien bis Ende 2018 zu verlängern.