chiemgau

Weiter Weg bis zur Barrierefreiheit

von Redaktion

Traunstein – Der Traunsteiner Stadtrat hat viel vor, damit die Stadt barrierefreier wird. Insgesamt hat der Maßnahmen für 29 000 Euro ins Auge gefasst. Vor rund einem Monat hatte der Traunsteiner Stadtrat den Ausführungen von Karl Schulz, Referent für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, zugestimmt, dass es in Richtung „Traunstein barrierefrei“ noch ein weiter Weg ist. Der Stadtrat fasste mit einer Selbstverpflichtung des Rates und der Stadtverwaltung einstimmig einen Grundsatzbeschluss, dass bei allen zukünftigen Maßnahmen und Vorhaben dem Thema Barrierefreiheit der größtmögliche Stellenwert einzuräumen ist. Zu den bereits laufenden Projekten beschloss der Rat nun, im Haushaltsjahr 2018 weitere Projekte aus dem im Rahmen des Modellprojektes „Bayern barrierefrei 2023“ erarbeiteten Maßnahmenplan umzusetzen. Oberbürgermeister Christian Kegel räumt diesem höchste Priorität ein. So sollen auf dem Stadtplatz durchgängige Plattenstreifen verlegt werden und, falls erforderlich, Höhenangleichungen vorgenommen werden. An diversen Straßen sollen Bordsteine abgesenkt werden. Verkehrsschilder, die an Stellen stehen, wo sie die Sicherheit beeinträchtigen, sollen versetzt werden. Die schlecht beleuchteten Stiegen vom Karl-Theodor-Platz zur Innenstadt sollen besser ausgeleuchtet werden. Bei den Kosten rechnet die Stadt mit Zuschüssen der Städtebauförderung der Regierung von Oberbayern. Karl Schulz dankte, in Traunstein sei „ganz vui Gfui do“ für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. wz

Artikel 5 von 11