Rimsting – Im Rahmen der Jahresabschlussfeier des Rimstinger Gemeinderats wurden vier Urkunden für Häuser verliehen, deren Umbau, Sanierung oder Neubau besonders gelungen ist. Außerdem wurde die Band „Tilda“ geehrt, die kürzlich den Kulturpreis de Landkreises Rosenheim bekommen hatte. Die Jahresabschlussfeier war erstmals ins Gemeindehaus Greimharting verlegt worden, damit die Band „Tilda“ genug Platz für einen Auftritt hatte.
Ein besonderer Dank von Bürgermeister Josef Mayer galt den Gemeinderätinnen und -räten für deren ehrenamtliches Engagement das ganze Jahr über. Der Bürgermeister erinnerte namentlich auch an zwei Verstorbene in diesem Jahr, Andi Bauer und Hans Feuchtmeir. Mayer nannte sie „zwei ganz Große, die unser Dorf mitgeprägt und mitgestaltet haben“.
Der Gemeinderat habe sich nach mehreren Jahren wieder zu einer Häuserprämierung für gute Gestaltung entschlossen, leitete das Gemeindeoberhaupt zur ersten Ehrung über. Die Preisträger seien nach einem Ortstermin der Jury, des Bauausschusses zusammen mit den Rimstinger Architekten Miriam und Günter Wagmann, ausgewählt worden.
Ausgezeichnet wurden Maria und Martin Wimmer für die gute Gestaltung, den Umbau und die Erweiterung des alten Lexnhofes in Zacking. Christine und Stephan Ilchmann wurden geehrt für die Fassadenerneuerung des landwirtschaftlichen Nebengebäudes in Otterkring 9, Katrin und Stephan Freiberger für die gute Gestaltung des Einfamilienhauses in der Fichtenstraße 34 sowie Theresia und Johann Fischer für die gelungene Sanierung des Anwesens in der Endorfer Straße 11. Als Geschenk gab es zusätzlich zu den Urkunden Klampfleuthner-Krüge von der Inseltöpferei auf Frauenchiemsee.
Als „Kulturpreisträger aus Rimsting“ gratulierte Mayer der Band „Tilda“, weil drei der fünf Musiker (Marinus, Simon und Florian Aß) aus Rimsting stammen. Florian und Mathias Micklitz aus Prien komplettieren die Band. Außerdem habe die musikalische Karriere in jedem Fall im Rimstinger Ortsteil Hötzelsberg begonnen, nannte der Bürgermeister einen weiteren Grund, warum die Gemeinde „Tilda“ feiere. Und schließlich sei auch noch Matilda, die Katze der Rimstinger Familie Aß, Namensgeber für die Band gewesen.
Der Bürgermeister erinnerte daran, dass der Gemeinderat die Band schon mehrfach für den Kulturpreis vorgeschlagen habe. Mayer warb außerdem für das erste Album der Band, „Brothership“, mit 13 selbst komponierten Songs.
Über wichtige Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres und Zukunftsprojekte informierte dann ein Lichtbildervortrag.
Mayer lobte die „hervorragende Verwaltung“ im Rathaus und erinnerte an einige Gegebenheiten. Weil sich ein gemeindeübergreifendes Förderprojekt zum Ausbau der Elektromobilität zerschlagen hatte, habe die Gemeinde zwei Ladestationen für Elektroautos an der Sporthalle gebaut. Allerdings gebe es noch Schwierigkeiten mit den Anschlüssen für die E-Autos.
Mayer erinnerte auch an die Verfilmung des Romans „Mittelreich“ von Josef Bierbichler am Gasthof „Seehof“ in Schafwaschen, bei der der bekannte Schauspieler auch selbst die Hauptrolle spielte. Nicht nur der Bürgermeister isst gespannt auf das Ergebnis der Dreharbeiten.
Für den Neubau des Kiosks an der Strandanlage hofft Mayer auf den Baubeginn im Frühjahr. Nur die Toiletten sollen stehen bleiben, der Rest neu gebaut und der Gastraum um ein Drittel vergrößert werden. th