CSU will harte Linie beim Nachzug

von Redaktion

Dobrindt: Keine Lockerung – Klitschko, Orbán und Clark als Gäste in Seeon

München – Die CSU-Spitze dringt auf einen harten Kurs beim Familiennachzug. Nach mehreren Äußerungen aus CDU und CSU über eine mögliche Lockerung und besondere Härtefall-Ausnahmen sagte der Landesgruppenvorsitzende Alexander Dobrindt, es bleibe beim in der Union erarbeiteten Regelwerk. „Dazu gehört, dass der Familiennachzug ausgesetzt bleibt.“ Ähnlich äußerte sich der designierte Ministerpräsident Markus Söder.

Einen harten Kurs in der Asyl- und Innenpolitik will die CSU auch bei der Klausur der Bundestagsabgeordneten von 4. bis 6. Januar in Kloster Seeon festzurren. Dazu zählt, Familienzusammenführungen statt in Deutschland besser in den Herkunftsländern, auch Irak und Syrien, zu planen.

Gäste der CSU-Klausur sind neben Ungarns Regierungschef Viktor Orbán der ukrainische Politiker und ehemalige Profiboxer Vitali Klitschko und der britische Wirtschaftsminister Greg Clark. Mit ihm will die CSU über eine Partnerschaft auch nach dem britischen EU-Austritt reden. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hat die Einladung nach Seeon nach Informationen unserer Zeitung nicht angenommen. cd

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