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Ausbau Schritt für Schritt

von Redaktion

Haag – Zum wiederholten Mal stand der zweite Teil des „Rosenberger Tores“ beim ehemaligen „Fischer-Gelände“ auf der Tagesordnung des Haager Bauausschusses. Die Zustimmung für die weiteren Schritte erteilten die Räte „unter Vorbehalt“.

Der Planungsentwurf sollte zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung mit Anhören der „Träger öffentlicher Belange“ gebilligt werden. Das Projekt auf dem Gesamtareal unter anderem ein Netto-Markt und ein China-Restaurant stehen, soll in verschiedenen Stufen verwirklicht werden, so Bürgermeisterin Sissi Schätz vorweg. Das umfasse ein Mischgebiet mit Wohnbebauung, Innenhof und Tiefgaragen. Der Ausbau werde Schritt für Schritt erfolgen, sodass gewisse Gebäude während der Bauphase noch stehen-bleiben und weiter genutzt werden können. Ein „großes Thema“ nannte Schätz den Schallschutz. Dafür läge ein Gutachten vor. Ein Widerspruch habe sich ergeben. Es sei bereits eine Lärmschutzwand Richtung Autowerkstätte und „Gummi Aigner“ eingeplant: „Die Betriebe dürfen nicht eingeschränkt werden.“ Die erste Wand mit einer Höhe von 3,50 Meter Richtung Süden sei eingezeichnet, die zweite fehle. Die Verwirklichung könne sich auch an dem stufenweisen Ausbau orientieren. Zweiter Bürgermeister Dr. Wolfgang Weißmüller (PWG) schlug vor, die Wand auch in das vorgestellte 3-D-Modell einzubeziehen. Nach Baureferent Stefan Högenauer (CSU) handelt es sich um Standardvorgaben für den Lärmschutz: „Die müssen wir nicht diskutieren.“ Offen bleibt nach Bürgermeisterin Sissi Schätz die endgültige Nutzung. Ein Hotel sei geplant, eine Tankstelle sei möglich. Die Gemeindeverwaltung schlage eine „bevorzugte Auswahl“ vor, um weitere Vergnügungsstätten oder Tankstellen für Haag zu verhindern: „Wir wollen uns mit dem Planer und Investor noch einmal besprechen.“ Die durch Bohrungen festgestellten Altlasten müssen nach Schätz in die textliche Begründung aufgenommen werden. Ansonsten seien noch kleinere Korrekturen einzuarbeiten. Thema sind auch die Ver-kehrsanbindungen bei der „dichten Bebauung“. Da sei noch ein Gutachten oder die Stellungnahme des Verkehrsplaners nötig. Den Plan sollen bei der Öffentlichkeitsbeteiligung die Bürger durch klare Kennzeichnung lesen können. Grundsätzlich könne die Gemeinde zum Vorhaben „grünes Signal“ erteilen. Dr. Bernhard Grabmeyer (Freie Wähler) schlug vor, aus dem als Turm gekennzeichneten „Hochhaus“ ein Stockwerk herauszuziehen. Über die sieben Vollgeschoße müsse man mit den Planern reden, so Schätz dazu. Der Beschluss zur Billigung „vorbehaltlich der Ergänzungen“ war einstimmig.

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