Den Grundstein für seine Präsenz in der Mittelklasse legte Mazda vor 40 Jahren: Im Februar 1979 führten die Japaner den Mazda 626 auch in Deutschland ein – das Modell avancierte zeitweise sogar zum erfolgreichsten Importmodell in Deutschland. Durch klare, leicht keilförmige Linien und mit großzügig dimensionierten Glasflächen gab sich die 4,31 Meter lange Limousine ganz europäisch im Gegensatz zur bis dahin meist amerikanischen Designvorlieben folgenden Mittelklasse Made in Japan.
Zum Mittelklasseauto für Millionen wurde der Mazda 626 in der 1983 vorgestellten zweiten Generation. Wieder konstruierte Mazda seinen Erfolgstyp völlig anders und zählte jetzt zu den Vorreitern bei der Einführung des Vorderradantriebs im Segment der großen Familienlimousinen. Die Variantenvielfalt, seine Fahreigenschaften und die fast sprichwörtliche Zuverlässigkeit machten den Mazda 626 damals auch zum Sieger in etlichen Vergleichstests.
1987 kam es noch besser für den 626: in der dritten Generation feierte der Mazda sogar Absatzrekorde als meistverkauftes Importauto in Deutschland überhaupt. Es gab die Baureihe nun zusätzlich als Kombi sowie mit Allradantrieb.
Fortgeschrieben wurde der Erfolg des Mittelklassemodells für Familie und Business mit der vierten Generation 1991, sowie sechs Jahre später mit der fünften Auflage. Im Jahr 2002 verabschiedete sich der Mazda 626 – und machte die Bühne frei für den ersten Mazda6. Er setzte die Tugenden des Vorgängers fort, gewann über 120 Vergleichstests und Auszeichnungen und bestand als erstes Fahrzeug einen 100000-Kilometer-Dauertests eines führenden deutschen Fachmagazins ohne Fehler. ampnet/jri