Wer Hunde, Katzen und andere Tiere hält, sollte auf eine typische Weihnachtspflanze lieber verzichten. Weihnachtssterne zieren derzeit die Eingänge zu vielen Supermärkten. Mal sind sie knallrot, mal rosé oder gelb, es gibt sie mit Glitzer und ohne. Der Tierschutzverein „Aktion Tier“ rät Tierhaltern zur Vorsicht im Umgang mit dieser Pflanze.
„Auch Tiere finden neue Zimmerpflanzen spannend, und in diesem Fall kann dies fatal ausgehen“, warnt Tina Hölscher, Tierärztin der Organisation. Denn der Weihnachtsstern sei hochgiftig für Tiere wie Hund und Katze. Auch Vögeln bekommt dieses Wolfsmilchgewächs absolut nicht.
Wenn Haustiere am Weihnachtsstern nagen, kauen oder lecken, könne es zu klassischen Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Zittern und Muskelkrämpfen kommen. Wenn ein Tier gar ganze Blätter verspeist hat, können noch Durchfall und Nierenversagen hinzukommen. Dann müsse schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden. „Nur zwei Stunden hat man dann noch Zeit, um ein Mittel zu spritzen, damit das Tier sich erbrechen kann“, beschreibt die Tierärztin eine Notfallmedikation, die die Giftaufnahme in den Körper verhindert. Anschließend bleibe nur noch die symptomatische Behandlung.