Sehnsucht nach dem Licht

von Redaktion

Für den „Nachtwandel“, ein Gebet durch die Nacht im Advent, haben unsere Ministranten die Kirche in rotes Licht getaucht. Im Rahmen des weltweiten „Red Wednesday“ erinnert diese Farbe an die unzähligen Menschen, die auch heute verfolgt werden, nur weil sie Christen sind. Doch das Rot spricht nicht nur vom Schmerz. Es erzählt von einer Kraft, die trotz allem bleibt. Von einer Leidenschaft, die trägt. Vom Geist, der stärkt. Von einer Liebe, die sich verschenkt und wieder aufrichtet. Im Advent wächst die Sehnsucht nach genau diesem Licht. So wird das rote Strahlen zu einem stillen Zeichen der Hoffnung: Trotz aller Bedrängnis brennt in uns eine Flamme, die niemand löschen kann. Sie ruft uns, wach zu bleiben, hinzusehen und füreinander einzustehen, wo Unrecht geschieht. Und sie erinnert daran, dass Gott selbst im Dunkel Wege öffnet. Advent heißt: Das Licht kommt – für die Welt, für jeden Menschen, für alle, die hoffen, glauben und lieben.Foto Maurer

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