Beim Anbruch der Dunkelheit wandert mein Blick zum vertrauten Anblick unseres großen Krankenhauses hinüber. In vielen Zimmern brennt bereits Licht. Und doch ist etwas anders. Über dem Dach leuchtet jetzt der Stern von Bethlehem. Als ich ihn entdecke, berührt es mein Herz. Ich denke an die Kranken hinter den Fenstern. An Menschen, die auf Genesung hoffen. Manche werden das Weihnachtsfest hier verbringen. Der Stern leuchtet dort, wo Tage schwer sind und Nächte lang. Und er leuchtet auch für die treu pflegenden Hände. Für die still gelebte Liebe all jener, die hier Tag und Nacht ihren Dienst tun. Mir kommt der Gedanke: In unserer Stadt könnte der Stern von Bethlehem nirgends passender stehen als über diesem Haus der Hoffnung. Von hier aus leuchtet er uns entgegen. Damit Licht in unser Dunkel fällt.Foto maurer