Erinnerung als das Fundament der Hoffnung
„So viele Besucher wie noch nie“: 120 Mitglieder des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge informierten sich im Mühldorfer Hart über das KZ, in dem in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs mehr als 4.000 Menschen starben.
Wie der Ort des Grauens und Sterbens zu einem Zeichen der Hoffnung werden sollte: 120 Besucher aus ganz Oberbayern besuchten jetzt die KZ-Gedenkstätte im Mühldorfer Hart. So viele Besucher kamen noch nie an einem Tag.
Mühldorf– Es ist kalt, der Wind bläst scharf, immer wieder geht Schneegraupel über der Gedenkstätte nieder. Die Besucher im ehemaligen Waldlager des KZs Mühldorf frösteln. Es ist Mitte Mai. „Wie wird das erst im Winter gewesen sein, in schlechter Kleidung?“, fragt einer der Besucher, „wie schrecklic