„Du zeigst mir den Weg zum Leben“

„Mein Weg ist nicht ganz geradlinig verlaufen“, erzählt ein Mann im Rückblick auf sein Leben während eines Seelsorgegesprächs. Doch geradlinig verläuft das Leben selten. Unsere Lebenswege führen durch Kurven, Umwege, Steigungen und manchmal auch durch Sackgassen. Nicht jeder Plan geht auf, nicht jede Entscheidung fühlt sich sofort richtig an. Und dennoch darf Vertrauen wachsen: Es muss nicht alles gerade sein, damit es gut wird. Schritt für Schritt entsteht der eigene Weg – geprägt von Erfahrungen, Begegnungen und der Hoffnung, dass Gott mitgeht. „Du zeigst mir den Weg zum Leben“, heißt es in einem Psalm der Bibel. Diese Zusage nimmt nicht jede Unsicherheit, aber sie schenkt Zuversicht. Am Ende zählt nicht die kürzeste Strecke, sondern das Vertrauen, dass jeder Schritt, auch der mühsame, uns dem Ziel näherbringt.Foto maurer

Samstag, 11. Juli 2026
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