Messer-Mann polizeilich bekannt

von Redaktion

Kein terroristischer Hintergrund

Ruhpolding – Nach der Messer-Attacke in einem Zug in Ruhpolding wurde gegen den 28-jährigen afghanische Staatsangehörigen die einstweilige Unterbringung angeordnet. Der Beschuldigte verbleibt bis auf Weiteres in einer geschlossenen Abteilung eines Klinikums, so die Polizei. Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen bestehen keine Anhaltspunkte für die Annahme eines terroristischen Hintergrunds. Es liegen Hinweise vor, dass der Beschuldigte psychisch schwer erkrankt ist und deshalb bei Begehung der Tat zumindest vermindert schuldfähig gewesen sein könnte.

Der Afghane war erstmals am 30. Januar 2023 in das Bundesgebiet eingereist. Er stellte mehrere Asylanträge, die unanfechtbar abgelehnt wurden. Aufgrund eines bestehenden Abschiebeverbotes hält sich der Beschuldigte rechtmäßig im Bundesgebiet auf. Sein Aufenthalt ist durch eine bis Februar 2027 befristete Aufenthaltserlaubnis legitimiert. Er ist polizeilich unter anderem wegen unerlaubter Einreise, Bedrohungs- und Körperverletzungsdelikten sowie Erschleichens von Leistungen in Erscheinung getreten. Weitere Zeugenhinweise per E-Mail an bpoli.freilassing@polizei.bund.de oder unter 08654/7706-0.

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