Zum Bericht „Infogruppe spaltet Stadtrat“ (Regionalteil):
Als langjährig in der Rosenheimer Jugendarbeit ehrenamtlich Tätiger musste ich mit Verwunderung lesen, dass von Mitgliedern des Rosenheimer Stadtrates in der Öffentlichkeit die Arbeit des Stadtjugendrings in die Nähe von Extremismus gerückt wurde. Der Stadtjugendring Rosenheim ist die Gemeinschaft der Rosenheimer Jugendverbände. Des Weiteren lebt der Stadtjugendring von der Vielfalt seiner Mitgliedsverbände. Die Zusammenarbeit von hauptberuflichen Mitarbeitern und ehrenamtlich Tätigen beruht auf gegenseitigem Vertrauen, Achtung, Ehrlichkeit und Offenheit. In der jüngsten Vergangenheit wurde gemeinsam viel auf den Weg gebracht. Hier wären nur die Jugendtreffs, das Jugendfreizeitgelände und die verschiedenen Freizeitmaßnahmen genannt. Wenn sich, wie behauptet, ein Mitarbeiter des Stadtjugendrings in seiner Freizeit strafbar gemacht hat, ist das ein Thema, das entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen soll. Dass aber die Arbeit der ganzen Institution Stadtjugendring mit seinem Vorsitzenden in Misskredit gebracht wird, ist nicht hinnehmbar. Hier sei daran erinnert, dass auch der frühere Vorsitzende des Stadtjugendringes parteipolitisch aktiv war und die Zusammenarbeit nicht beeinflusste. Ich bedauere sehr, dass sich die Mitglieder des Stadtrates in Zeiten, in denen aus wirtschaftlichen Gründen sogar beim Blumenschmuck eingespart wird, mit nicht bestätigten Anschuldigungen beschäftigen müssen. Da die Stadträte auch ehrenamtlich tätig sind, hoffe ich sehr, dass man sich wie zuletzt gemeinsam und überparteilich auf die wichtigen Punkte der Stadt konzentrieren wird und die hervorragende Arbeit des Stadtjugendringes weiterhin fördert und unterstützt.
Peter Feldschmidt
Rosenheim