Zum Bericht „Mieten machen Münchner ärmer“ (Bayernteil):
Im Klartext: Hat eine Wohnung 1995 noch 1000 Euro gekostet, so muss der gleiche Mieter heute 1700 Euro dafür hinblättern – ohne mehr Komfort. Dabei bleibt es natürlich nicht: Investiert der Eigentümer in die Substanzverbesserung der Immobilie, so kann er einen Großteil der Kosten auf die Mieter umlegen, zuzüglich der Grundsteuer. Sozial wäre es, wenn alle Kosten mit der Miete abgedeckt wären und diese streng reglementiert würde! Investitionskosten jeder Art müssen mit dem Grundsatz „Eigentum verpflichtet“ abgegolten sein! Die Parteien sehen weg: Fast alle vertreten die Interessen der Kapitalisten – also auch die C-Parteien! Anstatt diesen Skandal radikal anzugreifen, werden Milliarden an Unterstützung der Armen zur Miete gezahlt, damit auch ja die horrenden Eigentümer-Gewinne nicht vermindert werden! Herr Schulz glaubt offensichtlich, er wird Kanzler, auch ohne diese asoziale Politik zu ändern!
Gerda Wojtech
Waldkraiburg