Reiterstaffel auflösen

von Redaktion

Zum Bericht „Der Reitertrupp bekommt Zuwachs“ (Regionalteil):

Unser lieber Herr Gauweile hat uns vor 30 Jahren mit einer geistigen Fehlzündung eine Reiterstaffel beschert. Seit dieser Zeit stellt sich immer wieder die Frage, für was brauchen wir diese? Laut Bericht soll diese einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit leisten. Die Beamtinnen und Beamten, die tagtäglich und speziell am Abend ihren Dienst tun, sorgen für die Sicherheit und jene, die sich bei Demonstrationen beleidigen lassen müssen, tätlich angegriffen, mit Steinen und Molotow-Cocktails beworfen werden. Ich würde empfehlen, diese sechs Beamten im Stadtbereich gegen Raser, Radfahrer in der Fußgängerzone, Betrunkene im Salinpark, also für mehr Sicherheitsgefühl einzusetzen.

Helmut Haas

Rosenheim

Seit 30 Jahen haben wir eine Reitertruppe und jeder fragt sich, für was diese gut ist. Sensationsmeldungen: abgelagerter Sperrmüll in den Innauen – das kann ich mir jeden Tag an den Wertstoffinseln ansehen. Einzug beim Herbstfest – ist ja nicht auszuhalten! Jetzt dann mindestens sechs Pferde plus Zugfahrzeuge mit Anhänger, Unterbringungskosten, Tierarzt und Personal – was für ein Kostenaufwand. Wo ist da ein Sicherheitsgefühl, wenn ein paar Reiter durch die Innauen hoppeln? Im Schutze der Dunkelheit werden die Verbrechen begangen, wie zuletzt die Vergewaltigung. Stattet diese sechs Beamten mit E-Mountainbikes aus, wodurch die Kosten nur noch ein Bruchteil von jetzt sind und unsere Polizei ist schneller und präsenter – auch in der Innenstadt und die Bevölkerung bekommt ein super Sicherheitsgefühl. Andere Städte haben das bereits begriffen, die Rosenheimer Polizei nicht. Ich bitte darum, diese Witznummer endlich abzuschaffen.

Josef Aicher

Schechen

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