Zu den Berichten „Von Ruhe keine Spur in Neubeuern“ und „Von Finten, Enttäuschungen und Zorn“ im Lokalteil:
In zwei Artikeln wurde im OVB über die Zwistigkeiten in Neubeuern berichtet. Es ist absolut richtig. Es kehrt noch immer keine Ruhe ein.
Aber wie passt das zum Verständnis von Demokratie bei unseren Gemeinderäten, ständig und oft wegen Nichtigkeiten gegen einen von der Mehrheit der Bürger gewählten Bürgermeister zu hetzen? Warum erkennen sie nicht endlich an, dass die Mehrheit einen Bürgermeister Hans Nowak wollte? Ich habe einige Gemeinderatssitzungen besucht und die Stimmung war immer eisig und der Bürgermeister wurde ständig attackiert. Einmal wagte er es, ohne zu fragen, die Einladung zum von mir mit organisierten Fest der Demokratie in Rosenheim an die Plätze zu legen. Bei der Veranstaltung sprach auch Oberbürgermeisterin Bauer und sie wies keinerlei parteipolitische Tendenz auf. Auch hieraus wurde sofort ein Angriff gegen Herrn Nowak gemacht. Demokratie stelle ich mir anders vor, vor allem in einer Gemeinde. In den USA mag so ein Stil zur Zeit ja angebracht sein, aber bei uns? Ich bin sehr enttäuscht von einigen Gemeinderäten.
Sylvia Perner
Neubeuern
Jetzt haben wir unser Sommerloch! Seit dem unsäglichen Kastanien-Zirkus, über den sich alle Nachbargemeinden köstlich amüsiert haben, war die anschließende Wahlniederlage der CSU und ihrer Kandidaten die logische Konsequenz von so viel Dummheit und Arroganz. Aber dieser Verlust der Macht hat wohl sehr weh getan und wurmt die Herrschaften anscheinend noch immer.
Schon seit einiger Zeit wird unser Bürgermeister drangsaliert – anscheinend lässt er sich nicht so leicht manipulieren, wie es sich mancher wünschen würde.
Nicht nur ich, sondern viele Neubeurer Bürger sind mit mir der Meinung, dass wir einen sehr menschlichen Bürgermeister haben und seit zwei Jahren endlich Ruhe eingekehrt ist – das dachten wir jedenfalls.
Die Kritik der Rechnungsprüfer Fritz und Stuffer ist an den Haaren herbeigezogen, es geht um 20 Euro hier und 20 Euro da, einfach lächerlich, dafür wird die Rechtsaufsicht eingeschaltet.
Ich bin gerne bereit, 100 Euro zu spenden, damit auch in Zukunft auf Verwarngelder in Härtefällen verzichtet werden kann.
Wenn Herr Fritz und Herr Stuffer der Meinung sind, es würde keine Ruhe geben, so lange Hans Nowak Bürgermeister ist, dann kann ich nur sagen, es wird keine Ruhe geben, wenn wir so „qualifizierte Rechnungsprüfer“ haben, die in erster Linie Unruhestifter sind.
Was haben sie für ein Demokratie-Verständnis? Herr Nowak ist mit großer Mehrheit gewählt worden, und ich habe noch keine Kritik gehört. Da scheinen sich schon einige Herren in Position zu bringen – für die nächste Wahl – na, dann viel Glück!
Im Übrigen, wenn die Herren Gemeinderäte Stuffer und Fritz mit unserem Bürgermeister nicht arbeiten können oder wollen, dann sollten sie konsequenterweise auf ihre Ämter verzichten und zurücktreten.
Brigitte Ammel
Neubeuern