CSU muss Merkel bremsen

von Redaktion

Zum Bericht „Merkel will über Flüchtlinge reden“ (Politikteil):

Wenn unsere Frau Bundeskanzlerin dem UN-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi als Vertreterin der EU die Zusage gibt, rund 40000 afrikanische Armutsflüchtlinge aufzunehmen, weiß jeder politisch interessierte Bürger, dass allein Deutschland gemeint ist. Wir sind aber bereits heute im Verwaltungsvollzug beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, den Ausländerämtern, im Sozialleistungsbereich samt Verwaltung, bei der Unterbringung und im notwendigen Schul- und Integrationsbereich an der gesellschaftlichen Obergrenze unserer Aufnahmefähigkeit angekommen. Ich bitte den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer, unserer Kanzlerkandidatin und CDU-Vorsitzenden klar zu machen, in der Flüchtlingskrise nicht für Europa zu sprechen und Deutschland zu meinen. Im Bayernplan haben wir eine jährliche Flüchtlingsobergrenze von 200000 vereinbart, woran sie sich die Zähne ausbeißen kann. Mangels Alternativen und angesichts beängstigender Flüchtlingswellen ist deshalb eine starke CSU für Deutschland überlebensnotwendig.

Hans Sandner

Ampfing

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