Dogmen nichtin Mittelpunkt stellen

von Redaktion

Zu „Amtskirche auf dem Holzpfad“ (Leserbrief):

Herr Grandl, wachen Sie endlich auf: Sollten Sie es noch nicht bemerkt haben, die Zeit der Inquisition ist bereits ein paar Jahrhunderte vorbei. Sie tun damit der Kirche alles andere als einen Gefallen.

Hans Wagner

Bad Endorf

Lieber Herr Grandl, ich verfolge seit Langem Ihre etwas seltsam und weltfremd anmutenden Kommentare zum Thema Kirche und im Besonderen zum derzeitigen Papst Franziskus. Vorausschicken möchte ich, dass ich römisch-katholisch und auch gläubig bin im Sinne der Lehren Jesus, aber nicht der katholischen Kirche. Gäbe es mehr Personen Ihrer fragwürdigen Überzeugung, wären die Kirchen noch leerer als sie sowieso schon sind. Gott sei Dank haben wir einen Papst, der dieses bestimmt von Jesus nicht gewollte Theater um Prunk und Pomp im Vatikan, sowie das unbarmherzige Verhalten einiger Kirchenfürsten nicht bereit ist, mitzumachen. Der Mittelpunkt eines christlichen Lebens besteht nicht aus überlieferten Dogmen, sondern aus Nächstenliebe, Toleranz und Bescheidenheit, wie Jesus gelehrt hat.

Irmi Rose

Kolbermoor

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