Zur Berichterstattung über die Krawalle in Charlottesville (Politikteil):
In unseren doch zivilisierten Zeiten sollte Gewalt keine Rolle mehr spielen. Doch durch den islamistischen sowie auch links- und rechtsgerichteten Terror werden wir eines Besseren belehrt. In den USA ist bei Stellenbewerbungen „bei gleicher Qualifikation“ zuerst der Afro-Amerikaner, dann der Latino und dann erst der Weiße zu berücksichtigen. Das hat die weiße Mittelschicht nie verstanden und nach rechts getrieben. Der Ku-Klux-Klan ist ein Auslaufmodell und die amerikanischen Neonazis wissen gar nicht, was sie tun. Aber auch diese skurilen Sekten kann man nicht mit Gewalt bekämpfen. Hier ist die Politik gefragt. Stellen Sie sich vor, Merkel und die große Koalition würden an die Länderregierungen folgende Anweisungen ausgeben: Bei Neubesetzung von ausgeschriebenen Stellen sind zuerst Schwarzafrikaner, dann die übrigen Flüchtlinge und erst zuletzt der deutsche Bewerber zu berücksichtigen. Würden dann nicht auch die einheimischen Deutschen auf die Straße gehen? Es verwundert die Presse, dass Trump nicht eindeutig Stellung bezieht? Mich nicht.
Helge Lindner
Bad Aibling