Politik auf Kostender Steuerzahler

von Redaktion

Zum Artikel „Wettbewerb um Russlanddeutsche“ im Politikteil:

Dass unsere Mitbürger aus der ehemaligen Sowjetunion der Politik gegenüber sehr kritisch sind, ist wohl historisch bedingt. Dass sich Bundesbürger allgemein nicht mehr gerecht vertreten fühlen, kommt auf die Etablierten jetzt langsam zu. Und dass dieses Gefühl nicht unbegründet ist, möchte ich kurz erklären. Jedem Autofahrer fällt die konstante Zunahme von Lkw mit ausländischen Kennzeichen auf. Osteuropäische Fuhrunternehmer liefern sich mit deutschen Frachtführern einen ruinösen Wettbewerb. Faire Marktchancen haben deutsche Unternehmen aufgrund der Lohnkostenvorteile von bis zu 50 Prozent der Mitbewerber nicht. Das ist per Gesetz und Verordnung von unserer Politik so eingeführt worden. Nun arbeiten gerade in Transport und Logistik viele Migranten und Russlanddeutsche.

Gerade diese Menschen haben mich schon auf die Problematik angesprochen, als ich die kommenden Schwierigkeiten noch nicht einmal realisiert hatte. Politiker aller Parteien sollten also überdenken, ob sie künftig Politik auf Kosten deutscher Steuerzahler und Wähler primär für das EU-Ausland und Großunternehmen oder für die eigene Bevölkerung machen.

Herbert Stangl

Waldkraiburg

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