Bürger besser schützen

von Redaktion

Zu „Mutmaßlicher Sextäter entzog sich Abschiebung“ auf der Titelseite:

Dieser Fall zeigt, wie das Verhalten unserer vor lauter Political Correctness ohnmächtig agierenden Behörden zu haarsträubenden Zuständen führt. Und daher die zur Abschiebung verurteilten Ausreisepflichtigen auf der Nase ihres Gastlandes herumtanzen. Aus der vielfach negativen Erfahrung ergibt sich wohl folgende harte aber wohl einzig wirksame Konsequenz: Mit Überreichung des Ablehnungsbescheids als Asylbewerber und der damit verbundenen Aufforderung, unser Land wieder zu verlassen, muss der Kandidat gleichzeitig in Abschiebehaft genommen werden. Und er bleibt solange in Abschiebehaft, bis alle Ausreiseformalitäten geklärt sind (und der „verlorene“ Pass wieder auftaucht oder ein neuer Pass ausgestellt ist). Das ist der einzig sichere Weg, um zu verhindern, dass diese Personen in ihrem Gastland vielleicht sogar unter passiver Mithilfe von blindäugigen Gutmenschen untertauchen und hochkriminelle Straftaten begehen können – wie mehrfach geschehen. Diese Härte unseres Rechtsstaates ist aufgrund der vielfachen bitteren Erfahrungen nötig, um uns Bürger zu schützen. Der aktuelle Zustand aber kommt einem grob fahrlässigen Verhalten der Bundesregierung, der Landesregierungen und seiner Behörden gegenüber uns Bürgern gleich.

Gerd Höglinger

Rosenheim

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