Zum Bericht „Juncker fordert Euro für alle“ (Titelseite):
Mit diesen Forderungen zur Unzeit kann man EU-Kommissionspräsident Juncker nicht mehr ernst nehmen. Wer angesichts zehntausendfacher illegaler Migration und des enormen grenzüberschreitenden Kriminalitätsdrucks von einer Ausweitung der Schengenzone und von einer Abschaffung der Binnengrenzkontrollen spricht, arbeitet Terroristen, Mafia-Clans und Schwerstkriminellen in die Hände. Hört endlich auf mit dem Wunschdenken einer sicheren EU-Außengrenze. Dieser Zustand kann, wenn überhaupt, vielleicht in Jahrzehnten eintreten. Will aber die EU-Kommission weiterhin die Grundpfeiler unserer Sicherheitsarchitektur zerstören, verliert sie jegliche Legitimation. Ich bitte die CSU, im Interesse unser Sicherheit Flagge zu zeigen. Gerade wer Europa liebt, hat sich mit Fehlentwicklungen kritisch auseinanderzusetzen.
Hans Sandner
Ampfing