Gottlose Gesellschaft

von Redaktion

Zum Interview „Ich weiß sehr wohl, worauf ich verzichte“ (Politikteil):

Das Interview mit dem jungen Theologiestudenten besagt ja schon, wie gott- und glaubenslos die Gesellschaft geworden ist. Wenn Matthias Firmke von seinem Berufswunsch Priester erzählt, gibt es bei seinen Bekannten „verdutzte“ Gesichter, sogar seine sexuelle Orientierung wird infrage gestellt, der Berufswunsch sei mit dem heutigen Weltbild nicht vereinbar. Auch lernen immer weniger Kinder und Jugendliche durch die Familie Gott, die Kirche und das Beten kennen. Ich muss schon sagen, wir haben es verdammt weit gebracht mit unserem Glauben. Diese Antworten bestätigen, was schon etliche Mal angeprangert wurde und wird. Aus uns ist eine gott-, glaubens- und sittenlose sexistische Gesellschaft geworden. Hauptschuldig ist und bleibt das II. Vaticanum, das für das Offene, Weltliche Tür und Tor aufgerissen hat. Die gesamten tiefreligiösen Grundregeln, Katechismus und Christenlehre in allen Pflichtschulen fallen weg. Wo sollen Kinder und Jugend noch eine religiöse Erziehung haben, wenn der Sexunterricht wichtiger ist?

Jakob Grandl

Riedering

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