Zum Bericht „Gegrummel über unnahbaren Agrarminister“ (Bayernteil):
Ein großes Lob dem Jungbauern Max Engewald, der sich traut und seine Meinung über Landwirtschaftsminister Schmidt äußert. Industrielandwirtschaftsminister wäre der passendere Titel. Die Chemieindustrie hat doch viel mehr Gewinn vom Wirtschaftswachstum auf dem Land, weil Massentierhaltung, egal ob Hühner, Schweine oder Rinder, offensichtlich nicht ohne Chemie funktioniert, um Massen zu produzieren. Dafür sind unsere Böden, die Tiere und die Bauern, wie Max Engewald feststellt, zu schade. Daran müsste Herr Schmidt arbeiten, dann hätte er viel und Wichtiges zu tun, bringt aber nicht so viel ein. Die Hysterie für Biogas laugt die Böden aus. Mit Bio hat das überhaupt nichts zu tun. Es sollten ursprünglich nur Überschüsse und Abfall verarbeitet werden – das ist lange her. Unsere Landwirtschaft kann mehr, wenn den Richtigen richtig geholfen wird, nicht der Massenindustrie. Tierlabel sind Augenwischerei und nützen keinem, vor allem keinem Tier. Herr Schmidt muss umlernen, oder?
Ursula Jahnel
Feldkirchen-Westerham