Trotz 4. Liga: Die Löwen sind eine Marke

von Redaktion

Zum Leserbrief „Zu wenig Unterhaching“ von Richard Bonnetsmüller:

Zunächst einmal stimme ich zu, dass die SpVgg Unterhaching mit bescheidenen Mitteln einen großen Erfolg erzielt. Das verdient große Anerkennung. Es ist aber etwas zu einfach, die Berichterstattung über 1860 München im Vergleich zur SpVgg Unterhaching als zu groß zu betrachten. Es ist einfach Fakt, dass der TSV 1860 deutlich mehr Interesse auf sich zieht. Der TSV 1860 verzeichnet mit über 20000 Mitgliedern gut 20-mal so viele Mitglieder wie die SpVgg Unterhaching mit rund 1000 Mitgliedern und hat in nahezu jedem Viertligaheimspiel ausverkauftes Haus mit 12500 Zuschauern. Im Vergleich dazu hat die SpVgg Unterhaching mit gerade einmal 3800 Zuschauern im Schnitt in der 3. Liga ein deutlich geringeres Interesse zu verzeichnen. Allein aus diesen Zahlen heraus ist zu erkennen, dass die Leserschaft mehrheitlich ein größeres Interesse an der Berichterstattung über 1860 haben dürfte als über die SpVgg Unterhaching. Dem werden daher auch die OVB-Heimatzeitungen gerecht. Im Übrigen, für die Misswirtschaft in der KGaA von 1860 können und konnten auch in der Vergangenheit weder Mitglieder, noch Fans etwas.

Andreas Roderus

Kolbermoor

Dass in der Berichterstattung der TSV 1860 München bevorzugt wird gegenüber der SpVgg Unterhaching, finde ich vollkommen logisch. Der TSV 1860 München ist eine Marke, was Unterhaching und der andere Verein in München nie sein werden. Alleine schon deshalb, weil in der 4. Liga das Grünwalder Stadion immer ausverkauft ist und Haching in der 3. Liga nur vor ein paar Hundert Zuschauern spielt, ist es doch logisch, dass man lieber von den Sechzigern berichtet als von anderen Vereinen. Was sich zurzeit auf Giesings Höhen entwickelt, ist einfach nur phänomenal.

Alexander Tscholl

Riedering

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