Zu „Juncker fordert Euro für alle“ und „Junckers Vorschläge sind absurd“ im Politikteil:
Juncker hat es geschafft, kurz vor der Bundestagswahl über eine Erweiterung von Euroland nachzudenken. Merkel und Schulz kam dieses Thema zu früh, denn beide wissen, dass dies zusätzliche Milliarden kosten wird und die Mehrheit der Wähler abschreckt. Schulz will mehr Gerechtigkeit und mehr Europa. Denkt er da an Hilfestellungen auf EU-Ebene ähnlich wie nach der Wiedervereinigung für Ostdeutschland? Merkel behauptete, dass Griechenland über den Berg sei. Voraussetzung ist aber ein Schuldenschnitt (nach der Wahl). Auch Macron wartete mit seinen Wünschen unsere Wahl ab. Und unsere weitere Zukunft, gedacht in mehreren Dekaden? Ungarn, Polen und so weiter versuchen, ihr Volk zu bewahren. Die deutsche Regierung dagegen folgt den Wünschen der UNO, einer Reihe von Ngos und Papst Franziskus. Das zu erwartende Ergebnis: eine bunte Bevölkerung, verarmt, stetig wachsend mit einem sich ausbreitenden Islam. Die Einheit von Staatsführung und Religion, so wie sie Erdogan praktiziert, entspricht nicht dem aufgeklärten Abendland. Die Zukunft wird nicht friedlich!
Udo Proske
Rosenheim