Zulasten der Umwelt

von Redaktion

Zur Berichterstattung über die Gelben Säcke (Regionalteil):

Ich bin stinksauer, was hier eine Firma aus Köln durchziehen will, was zu mehr Umweltverschmutzung führt und rein aus Gewinnmentalität befürwortet wird. Wir sind hier nicht mit dem Landkreis Erding zu vergleichen. Wir sind nicht im Einzugsgebiet von München. Hier gibt es weniger Single-Haushalte, mehr, die noch selbst wirtschaften, also mehr Abfall produzieren. Und grundsätzlich bezahlt man beim Einkauf von Waren dessen Verpackungsmaterial-Entsorgung mit. Was ist da mit der Selbstverantwortung der Wirtschaft, was passiert mit dem dualen System? Ich leben in einem Haushalt, in dem im Schnitt pro Jahr 36 Gelbe Säcke pro Person mit Haustieren zusammenkommen – und da ist nichts drin, was nicht hineingehört. Ansonsten kann der Entsorger ein „Bickerl“ dranheften und es im Sack liegen lassen. Ein paar Milchtüten lassen einen Gelben Sack schon immens voll werden. Ein paar Dosen noch mehr. Will sich diese Firma aus Köln auf Kosten der Verbraucher bereichern, will sie, dass der Müll neben Glascontainern, neben der Straße im Feld oder im Wald landet? Schaffen die Politiker (besonders im Kreis Mühldorf) das Umweltbewusstsein ab? Ich sehe genug Müll, der neben der Kreisstraße liegt. Es braucht nicht mehr zu werden.

Johannes Niedermeier

Niedertaufkirchen

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